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Alternative Energieformen auf Booten
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Thomas Dobernigg
Re: warum nicht schon früher?
Zitat von wattsegler:
Schlafen die alle? Werden Binnenländler wirklich die Ersten sein???


Ja, lieber Wattsegler, anscheinend schlafen die wirklich - ob aus Kalkül oder warum sonst kann ich nicht sagen. Waren es nicht schon öfter Österreicher und ihr Erfindergeist, die gerade auf dem Gebiet der alternativen Energie Vorreiter waren?
Wir konnten im Magazin und Online vor einigen Monaten berichten, welchen positiven Medienrummel die Präsentation einer Frauscheryacht mit dem Hybridmotor von Steyr unter der Golden Gate Brücke in den USA ausgelöst hat.
Und wir haben wiederholt die sensationelle Entwicklungsleistung des Kärntner Erfinders und Bootsbauers Wolfgang Schmalzl vorgestellt, der mit seiner JULIKA mit lärm- und emissionsfreiem Antrieb locker sogar Wasserskifahrer ziehen kann.
Übrigens: In der OCEAN7-Ausgabe, die am 16. Jänner erscheint, sind derartige Dinge natürlich auch wieder Thema.
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caribe
Mit Freude habe ich gesehen, dass sich dieser thread großer Beliebtheit erfreut. Deshalb will ich - als Initiator dieses Themas - euch über die Neuigkeiten am Laufenden halten.

Der Verein Solarwave lässt seit einigen Wochen in Köln sein Boot bauen - im Moment entstehen gerade die Rümpfe. Die Konzeption der Technik ist abgeschlossen, die Teile werden bereits angeliefert und testweise miteinander verbunden. Nach Ostern testen wir an der Alten Donau eines unserer Beiboote - ein MM-Fun295 von skipperland.de - ausgerüstet mit einem 13kW Biber E-Motor und Erun Lithium-Batterien. Wir sind sehr gespannt auf die ersten Ergebnisse.
Die Förderung des Projektes durch Firmen (Materialsponsoring) läuft hervorragend, jene durch staatliche Stellen leider bescheiden bis gar nicht.
Das betrübt deshalb umso mehr, als wir als Kleinstverein etwas aus dem Boden stampfen und tatsächlich durchführen, wovon viele andere nur reden. Aber es ist wieder einmal mehr Geld für Studien und Absichtserklärungen vorhanden als für die tatsächliche Umsetzung.
Es wäre schön, wenn alle die sich für Elektromobilität interessieren, das Ptoential dieses Projektes erkennen würden. Wir werden nachweisen, dass man elektrisch die größte Strecke der Welt zurücklegen kann - ohne Segel, ohne fossile Brennstoffe, lautlos und schadstofffrei!

Wer mitarbeiten möchte ist herzlich eingeladen - derzeit suchen wir handwerklich Begabte die sich in Köln nach dem Hand gegen Koje Prinzip einen Platz während der ersten autarken Weltumrundung sichern wollen. Auch Medienkontakte / eine Werbeagentur ist herzlich willkommen! In nächsten OCEAN7 sowie auf der Projekt-Homepage http://www.solarwave.at erfährt ihr aktuelle Neuigkeiten.

Liebe Grüße, Michael
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caribe
Solarwave-News
Mit Freude sehe ich, dass dieser thread erstaunlich viele Leser interessiert - wir sind praktisch Spitzenreiter in diesem Forum - nur geschlagen von einem so prominenten Thema wie Vendee Globe.

Also - was gibt es Neues?
Natürlich ist so ein Projekt nicht so einfach auf die Beine gestellt - die gesamte Technik, die hier zum Einsatz kommt ist normal am Markt erhältlich - aber überwiegend nicht zu dem Zweck vorgesehen für den wir sie einsetzen wollen. Also wehren sich viele Hersteller, haben Bedingungen, wollen verschiedene Parameter vorher abgeklärt haben. Das erleichtert die Sache nicht unbedingt. Das beginnt bei den Ladereglern und den Paneelen und endet bei den Motoren. Noch nie sind Komponenten für einen so gewaltigen Praxistest zusammengestellt worden. Die Sorgen der Hersteller sind ja nur zu verständlich - ruhmvoll wird es für den sein, dessen Teile das überstehen - und entsprechend schmachvoll für den anderen, dessen Teile den Test nicht überleben. Und dennoch wollen alle dabei sein beim Solarwave-Projekt!

Die Rumpfform ist fertig, nächste Woche werden die Rümpfe produziert, Anfang Juni wird man das Boot schon als solches erkennen können. Bluekat.de leistet ganze Arbeit! Wir lassen bereits die Komponenten anliefern.
In der Zwischenzeit testen wir die Beiboote - auf unserer Website könnt ihr einiges über unser High-speed-Beiboot lesen - wir wollen damit über 30 kt schnell sein. Na mal sehen.
Auf www.solarwave.at seht ihr aktuelle Neuigkeiten, es gibt auch einen newsletter und per Link kommt ihr wieder zurück zu OCEAN7 - Österreichs größtem Yachtmagazin!

Wer mitmachen möchte - arbeiten, helfen oder mitfahren - kann sich gerne melden! info@solarwave.at
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caribe
News von Solarwave - 7.8.2009
Hallo liebe Leser - ich bins, Michael, der Initiator von Solarwave.

Weil ich sehe, dass dieses Thema noch immer Spitzenreiter bei den Klicks ist, möchte ich wieder ein kurzes Update zu unserem Projekt geben.

Das Kasko ist weitgehend fertig, der Innenausbau geht gut voran. Mittlerweile ist das gesamte Material vor Ort - enorm viel - aber deutlich weniger als auf einem Segelboot. Ich merke bei den Bestellungen deutlich, wie viele Teile mehr ein Segelboot hat - teure Teile, kaputtbare Teile!

Nach langem Ringen haben wir uns nun nicht für den Kräutler sondern einen Aquawatt-Motor entschieden. Er ist deutlich leistungsfähiger und robuster ausgelegt, bietet enorme Leistungsreserven und ist trotzdem nicht teurer. Vor allem ermöglicht er uns, einen leistungsfähigen Propeller mit extrem hohem Wirkungsgrad zu benutzen.

Wir haben einen Kooperationsvertrag mit der Kärnten-Werbung geschlossen - gemeinsam mit ihnen und in Zusammenarbeit mit den österreichischen Vertretungen (Konsulat/Botschaft) werden wir 8 Medienevents in Deutschland, Dänemark, Österreich und Ungarn veranstalten.

Auf Einladung unseres Umweltministers werden wir beim UN-Welt-Klimagipfel in Kopenhagen sein - mit dem Boot!

Zusätzlich haben wir von der Düsseldorfer Messe einen Stand zur Verfügung gestellt bekommen. Die "boot" ist die weltgrößte Wassersportmesse mit einer Fläche von 220.000 m² und über 250.000 Besuchern. Das Solarwave-Projekt ist als eines der Highlights dieser Messe vorgesehen und daher eingeladen worden, auf einem 200m² großen Stand das Schiff und die innovativen Beiboote zu präsentieren. Die Messe erwartet sich durch uns ein zusätzliches großes Medieninteresse - und damit verbunden, mehr Besucher.

Im März kommen wir auf der Donau nach Wien - dort gibt es dann auch ein großes Event!

Mittlerweile sind auch große deutsche Verlage auf uns aufmerksam geworden - Delius-Klasing hat angerufen und will das Buch zur Weltumrundung verlegen, die Zeitschrift "Boote" will Berichte drüber bringen, auch der "Palstek" wird das Projekt ausführlich vorstellen.

Diese Eigendynamik die das Projekt glücklicherweise erfährt, erleichtert uns in dieser wirtschaftlich sehr schwierigen Zeit deutlich die Arbeit.

Besucht unsere Website - http://www.solarwave.at

In eigener Sache:
* Den Neidern sei gesagt: nicht lästern, sondern nachmachen - oder selber was auf die Füße stellen - ohne Geld - ohne Finanzsponsoren - mitten in der Wirtschaftskrise. Viel Spass dabei! Ist alles Urlaub!
* Den uns wohl Gesonnenen: wer immer Lust hat mit zu machen, wir sind für jede Hilfe dankbar und entlohnen Hand gegen Koje auf einer einmaligen, aufregenden und geräuschlosen Weltumrundung! Danke für die vielen Unterstützungsmails und eure bisherige Hilfe!

Nur gemeinsam können wir es schaffen! Wir wollen ein Umdenken bewirken!javascript:insert_code('text','*gut* = Sehr gut!','','')
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caribe
Update von Solarwave - 4.März 2010

Die Solarwave ist am 17. Dezember erfolgreich zu Wasser gelassen worden, hat erste Probefahrten absolviert.
Auf der Düsseldorfer Bootsmesse war sie das meistgefilmte und meistfotografierte Boot, über 1000 Besucher haben an den Führungen teilgenommen. Taufpate war kein geringerer als Reiner "Calli" Calmund.
Alle Systeme arbeiten einwandfrei, die Solarpaneele sind in Betrieb, das Boot hat aus eigener Kraft bei Hochwasser die 102 km lange Rückfahrt von Düsseldorf stromaufwärts nach Bonn zurückgelegt.
Derzeit findet in Mondorf der Endausbau statt, die Heizung wird durch Solarenergie versorgt - das Boot ist bereits jetzt - mit nur ca. der Hälfte der geplanten Paneelfläche (Rest ist noch nicht montiert) bereits völlig autark!
Am 28. März startet die weltweit erste wirklich autarke Solaryacht zur Weltumrundung.
Für diejenigen, die völlig lautlod im Einklnag mit der Natur dahingleiten möchten - Mitfahren auf Teiletappen ist möglich!

Detailinfos, Fotos und technische Daten finden Sie unter www.solarwave.at
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caribe
Die Solarwave ist gestartet!

Nach nunmehr 4 Etappen kann man sagen - alle Systeme funktionieren einwandfrei, wie bei einem Prototypen nicht anders denkbar, sind kleine Änderungen noch geplant.

Allen Unkenrufen zum Trotz fährt die Solarwave elektrisch den Rhein stromaufwärts, von Sonnenenergie angetrieben. Ich sitze jetzt gerade im Salon, draußen ist es kalt, die Elektro-Heizung läuft - ohne Landstrom - aus den Batterien. Warmes Wasser zum Duschen haben wir auch - 5 kleine Boiler sorgen dafür. Und frischen Brot aus dem Brotbackautomaten gibt es zum Frühstück.
Die Sonne geht gerade auf, demnächst werden die Paneele wieder für volle Batterien sorgen.

Lautloses Dahingleiten, im Einklang mit der Natur - und kostenlose Energie im Überfluss!

Nachahmer sind willkommen!

Weitere Infos auf http://www.solarwave.at
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caribe
Update zum Solarwave-Projekt

Die Solarwave liegt derzeit - 19.Juli - bei km 390 auf der Donau - in wenigen Tagen wird sie das Schwarze Meer erreichen. Details - Fotos und fast tägliche Berichte finden Sie unter www.solarwave.at

Fast 3000 km hat die Solarwave bisher ohne fossile Brennstoffe zurückgelegt - alle Systeme arbeiten einwandfrei, die Crew ist zuversichtlich, das gesteckte Ziel zu erreichen. Mit Interessenten die das lautlose Dahingleiten kennenlernen wollen bietet sich die Möglichkeit, wochenweise auf der Solarwave mitzufahren. Anfragen an solarwave@skyfile.com
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caribe
1.9.2010 - Update zum Solarwave- Projekt

Die Solarwave liegt in Mangalia an der rumänischen Schwarzmeerküste, ca. 25 Sm südlich von Constanta.
Alle Systeme arbeiten einwandfrei, die Energieproduktion ist ausreichend für Haushalt (3 Kühl/Tiefkühlschränke, E-Herde, Griller ...) und Fortbewegung, das Schiff ist noch immer absolut autark - kein Landstrom, kein Diesel, kein Gas, keine Segel - und doch fährt sie schon seit fast 4000 Kilometern (ca. 2000 SM)!
Mitte September wird sie von Istanbul über Bosporus, Marmarameer und Dardanellen in die Ägäis fahren um dort im Herbst mit Gästen entlang der türkischen Küste und zwischen den griechischen Inselen zu kreuzen. Es sind noch Plätze frei.
Infos: www.solarwave.at
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caribe
10.9.2010 Update aus Sozopol bei Burgas in Bulgarien
Draußen weht es mit 8 Bft, wir sind in einer geschützten Bucht bei ca.6 Bft, stark bewölkt, immer wieder Regenschauer - an der freien Küste wirft die kurze steile See am Schwarzen Meer bis zu 20 m hohe Wasserfontänen und hüllt ganze Siedlungen in ihre Gischt ein. Wir warten auf besseres Wetter - und freuen uns auf den Herbst in der Türkei!

Details auf: www.solarwave.at
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caribe
2.1.2011 - update ......

Ein Jahr voller Ereignisse ist vergangen, die Solarwave hat als erstes Solarboot der Welt die Reise angetreten - ohne Segel und ohne fossile Brennstoffe um die Welt.

Trotz vieler Wetterkapriolen kann die Solarwave eindrucksvolle Zahlen vorweisen:
* über 50 Pressetermine wurden absolviert
* mehr als 2000 Menschen haben einen Rundgang am / im Boot gemacht und die Technik bestaunt
* 42 Gäste sind einen Teil der Strecke mit gefahren
* in über 100 Magazinen und auf hunderten Websites sind Artikel erschienen
* mehr als 20 TV-Stationen haben Berichte mit bis zu 20 Minuten Länge tw. mehrfach ausgestrahlt - insgesamt über 400 Sendeminuten.
* 5.000 Kilometer wurden mit Solarenergie zurückgelegt - ohne jegliche technische Probleme und ohne Wartungsarbeiten
* viele Rekorde konnten erzielt werden - die Solarwave ist das erste Solarboot, das jemals die Strecke von Düsseldorf über Rhein, Main, Donau, Schwarzes Meer, Bosporus, Marmarameer und Dardanellen in die Ägäis gefahren ist.

Wie geht es im nächsten Jahr weiter?

Vorträge:

Die Crew der Solarwave tourt von Januar bis März durch Deutschland und Österreich, um Vorträge über das Projekt zu halten.
Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit, einen detailierten Einblick in die Technik und die Hintergründe zu bekommen und beeindruckende Bilder von der Reise mit all ihren Hindernissen zu sehen.
Details über die Vorträge finden Sie hier auf der Website


Solarboote und Hybridyachten in Bau:

Solarwave hat in dem bekannten Yachtdesigner Dr. Martin Mai einen Partner gefunden, mit dem sich die Expertisen beider Unternehmen zu einen perfekten Team ergänzen. Seine revolutionären Boote die seit Jahren in der Yacht-Szene Aufsehen erregen, werden nun mit Solar- bzw. Hybrid-Antrieben ausgestattet. Durch innovative Ideen gelingt es, die Boote deutlich günstiger als bei vergleichbaren Mitbewerbern anzubieten. Fotos, Preise und Lieferzeiten auf Anfrage. Das neue Unternehmen wird als Aktiengesellschaft gegründet, dadurch kann jeder Interessierte an der Unternehmensentwicklung partizipieren und zugleich als Teilhaber auf "seiner Yacht" den Urlaub verbringen.


Alles Gute im Neuen Jahr - viel Erfolg, Glück und vor allem Gesundheit wünschen Ihnen Heike Patzelt und Michael Köhler

Die Vortrags-Termine:

12. Jänner 2011, 19.30 in Niederkassel / Mondorf (BRD) in der Aula der Alfred-Delp-Realschule
22. Jänner 2011 Bootsmesse Düsseldorf (BRD) - für "Boote" Magazin in Halle 9, 2 Vorträge
23. Jänner 2011 Bootsmesse Düsseldorf (BRD) - für "Boote" Magazin in Halle 9, 2 Vorträge

8. Feber 2011 um 19.00 in Spittal an der Drau - Wifi
15. Feber 2011 um 19.00 in Wien / Maria Enzersdorf - ÖSYC Clublokal ......
16. Feber 2011 um 19.00 in Althofen Gemeindesaal ......
17. Feber 2011 um 19.00 in Villach Wirtschaftskammersaal ...
22. Feber 2011 um 20.00 in Linz / Donau im Volkshaus Dornach ......
23. Feber 2011 um 19.00 in St.Veit / Glan im Festsaal der Wirtschaftskammer......
24. Feber 2011 um 19.00 in Klagenfurt im Wifi / großer Saal .....

1. März 2011 um 19.00 in Feldkirchen im Wirtschaftskammersaal
3. März 2011 Tullner Messe - "Austrian Boat Show"
4. März 2011 Tullner Messe - "Austrian Boat Show"
5. März 2011 Tullner Messe - "Austrian Boat Show"
6. März 2011 Tullner Messe - "Austrian Boat Show"
15. März 2011 um 19 Uhr in Völkermarkt im Sitzungssaal - Neue Burg
16. März 2011 um 19 Uhr in Wolfsberg im Festsaal Lavanttaler Wirtschaft

Contact:
Mag. Michael Köhler
CEO Solarwave-Project
Tel: +43 (0)664 3570570
mail to: office@solarwave.at

Websites:
http://www.solarwave.at
http://www.die2abenteurer.com
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caribe
Liebe Segelfreunde!

>>>Aktuelles update<<<

* Am Mittwoch den 2.März um 18.30 ist ein Bericht über Solarwave in Servus-TV! - Danach auf der Homepage zum Download.

* Solarwave-Vorträge gibt es auch auf der Tullner Messe täglich um 11 Uhr im großen Vortragssaal

* Die Solarwave fährt im Frühjahr und Sommer im Jonischen Meer und ab September in Richtung Atlantik - noch Plätze frei - die Woche kostet nur € 397,--!!!

Herzliche Grüße, Heike und Michael
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silversurfer
Irgendwie klingt das alles schon komisch: Von der ersten autarken Solar-Weltumrundung durch Solarwave war da anfangs die Rede. Riesen Theater und Eigenlobhudelei. Jetzt ist ein anderes Solarboot schon fast in Australien - und Solarwave macht Charterfahrten für zahlende Gäste im Mittelmeer. Was sagen die Sponsoren dazu?
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erpl
Diese Solarwavesache erschein mir auch sonderbar. Über was referieren die da in Tulln? Darüber wie das Projekt abgebrochen wurde? Oder vielleicht war es eh gar nie richtig geplant? Weltumrundung in Tulln? Meinten die etwa Minimundus? Die Kärntenwerbung hat da scheinbar wieder einmal "besonderen Spürsinn" beim Abschluß des Koopeerationsvertrages bewiesen. Bin gespannt wie die Sache weiter geht.
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silversurfer
War gestern bei dem Vortrag in Tulln. Die suchen Chartergäste für Fahrten in der Ägäis - und "Investoren" für Solarwave. Aufforderung: "Werden Sie Aktionär, verdienen Sie mit an unserem Erfolgsprojekt für die Zukunft". Außerdem ist angeblich ein zweiter, noch viel größerer Kat im Bau. Schon sehr komisch, das alles.
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caribe
Ich verstehe eure kritischen Anmerkungen - Weltumrundung und Rekord wird häufig mit Geschwindigkeitsweltrekord gleichgesetzt. Das haben wir nie gesagt, das haben wir auch nie geplant.

Wir sind aufgrund des Konkurses der Werft nicht im Herbst 2009 gestartet sondern erst im April 2010. aufgrund von Schleusensperren, Sperren von Main, Main-Donaukanal und Donau - für insgesamt ca 10 Wochen - sind wir in der Saison 2010 nicht ganz so weit gekommen wie geplant. Wir liegen nun in Chios, wir wollten ursprünglich in Süditalien oder Malta überwintern. Das ist eine Entfernung von ca. 300 SM die wir noch weiter fahren wollten. Keine große Strecke. Ca. 5000 km weit sind wir ja bereits gefahren.

Von Anfang an war Solarwave nie als ein Geschwindigkeitsweltrekord geplant
- da müßte das Boot ganz anders aussehen - spartanisch ausgerüstet, schnittiger sein und ohne längere Stops um die Welt fahren. Wir wollten das genaue Gegenteil - luxuriös, wohnlich, charter- und urlaubstauglich, jeder kann mitfahren und die Technik kennenlernen, ein "gläsernes" Projekt, das durch Medienarbeit so bekannt wir möglich werden soll und damit zur Nachahmung anregen will.

Das unerwartet große Medieninteresse hat uns selbst überrascht und hat uns gezeigt, dass dieser Weg der Richtige ist. Nochmal - wir wollten nicht nur mit einer Blitz-Weltumrundung im Guinness-Book-of-Records stehen, dazu hätten wir uns für einen anderen Rumpf entschieden. Wir wollten die Machbarkeit von solarer Energieversorgung für Antrieb UND Haushalt unter Beweis stellen. Kein Gas zum Kochen. Kein gekauftes Wasser.

Das Planetsolar-Projekt
hat die Absicht so schnell als möglich - jedoch sehr spartanisch ausgerüstet - um die Welt zu fahren. Nur der Antrieb ist elektrisch, der Herd und das Backrohr werden mit Gas betrieben, auf deren Homepage findet sich mehrmals der Hinweis, dass nach Ankunft im Hafen die Wassertanks gefüllt wurden ....

In den meisten Teilen der Welt wird das Wasser entweder mit fossil betriebenen Versorgungschiffen über tausende Meilen herbeigekarrt oder vor Ort (sogar in Griechenland) per Umkehrosmose aus Salzwasser erzeugt - der Strom hiefür kommt aus dem Dieselgenerator - auch auf Galapagos und auch im Südpazifik .....

Wir beweisen, dass die "Hard-Core-Variante" - nämlich, dass auch der Haushalt gänzlich ohne fossile Brennstoffe und unter strikter Vermeidung von Plastikflaschen möglich ist - und sogar inclusive Luxus wie 2 Tiefkühler uvm.

Zur Finanzierung des Solarwave-Projektes:

das Gesamtvolumen - wenn man alles mitrechnet - die Vorbereitung und Planung, Bau und Betrieb des Bootes, dann kostet so ein Projekt deutlich über eine Million Euro. das ist für uns beide nur dadurch möglich, dass wir rund um die Uhr arbeiteten um das Projekt so weit zu bringen wie es heute ist und auch in Zukunft so viel arbeiten müssen, um diesen Weg weiter zu gehen.
Wie bereits erwähnt - die Werft hat alle abgezockt, vor allem die Lieferanten und die Mitarbeiter (die wir im letzten Monat täglich in bar bezahlt haben), wir können von Glück sprechen, dass wir das Boot überhaupt bekommen haben. Obwohl wir es nachweislich voll bezahlt haben (sonst hätte es uns der Masseverwalter wohl nicht überlassen), wollte es die Werft an einen anderen verkaufen - das Spielchen haben sie, wie wir später efahren haben, nicht zum ersten Mal gemacht .... Es hat uns sehr viel Geld und unendliche Mühe gekostet, all das selbst zu machen, was wir den Kerlen von Bluekat bereits bezahlt hatten. Aber wir haben es geschafft.
Von den Medien bekommen wir keinen Cent für Artikel und Inverviews.
Das Finanzsponsoring macht ungefähr 3% des Gesamtvolumens des Projektes aus, das Materialsponsoring ungefähr 15%.
Den Rest - ca. 80% - haben wir finanziert. Teilweise bar, zu einem erheblichen Teil durch Eigenleistung.
Von Anfang an war das Mitfahren neben den Vorträgen ein Weg um das Projekt zu finanzieren. Wir bekommen keinerlei staatliche Förderung - weder von Gemeinde, Land, Bund noch EU.
Der "Spenden"-Button auf unserer Website ist noch jungfräulich - nicht einmal 1 Euro!


Jeder der meint, dass wir uns dabei bereichert haben, uns "ein Boot schenken haben lassen" oder ähnliches - dem empfehle ich, es einfach uns nach zu machen - es ist ganz einfach, man muss dafür keine besonderen Fähigkeiten mitbringen, nichts können, kaum Geld oder Zeit investieren, die Sponsoren laufen einem (vor allem im Crash-Jahr 2008 als wir begonnen hatten) die Türen ein und drängen einem das Geld förmlich auf und verlangen gar keine Gegenleistung. Und das Beste daran - im Sommer macht man Urlaub auf der geschenkten Yacht und im Winter hat man frei.


Fazit:

Nachdem der Finanzier und Eigner von Planetsolar uns im März in Bonn und im April 2010 bereits unterwegs in Frankfurt auf unserem Boot besucht hat, wurde deren Start von April 2011 auf Oktober 2010 vorverlegt. Wir sehen das als Kompliment. In dem Moment war uns klar - und das haben wir auch auf der Homepage veröffentlicht, dass Planetsolar aller Wahrscheinlichkeit nach das erste Elektroboot sein wird, das die Welt umrundet. Wir haben dadurch keinen Zeitdruck mehr, den wir aber sicher gehabt hätten, wenn sie uns auf den Fersen gewesen wären. Dadurch ist es uns möglich, mehr auf die Wünsche unserer Partner einzugehen, die uns deutlich lieber noch länger in Europa sehen würden, weil HIER ihre Kunden sitzen, und ihnen HIER die Werbung viel mehr nützt. Im Südpazifik gibt es kaum internationale TV-Sender, kaum Kunden. Herr Ströher - der Eigner von Planetsolar hat mir unlängst mitgeteilt - (wir telefonieren und mailen regelmäßig) - dass sie auch schon erkannt haben, dass das Rasen nichts bringt und werden in Abänderung ihrer geplanten Route deutlich mehr Zeit in Asien verbringen, um dort Werbung zu machen.

Wir sehen es nicht als Schande, von einem Projekt geschlagen zu werden, das ca. 20 Millionen Euro kosten durfte und bei dem noch immer Geld im Überfluss vorhanden ist. Bei Planetsolar waren 50 hochqualifizierte Techniker und Manager allein mit der Planung des Projektes beschäftigt. Derzeit machen sechs Mann Marketing im Headquarter in der Schweiz, zig Techniker stehen auf Abruf bereit und werden kurzerhand mit ihrem Material eingeflogen (wie zuletzt in Columbien und auf Galapagos), sechs Mann Crew (derzeit 4) sind ständig an Bord.

Bei uns sind die selben zwei - Heike und ich (Michael) zuständig für Finanzierung, Planung, Bau, Wartung, Marketing, Vorträge (incl. Filmschnitt und Nachbearbeitung, Plakate entwerfen und auch fürs Plakatieren), Bewirtung der Gäste an Bord, das Fahren des Schiffes, Kommunikation mit den Partnern, Beantwortung von Mails, für Interviews, Pressemitteilungen, Aktualisierung der Website - und die Planung der zukünftigen Projekte.

Wir freuen uns sehr über Unterstützung jeglicher Art - durch Kontakte, Mitfahren, Hilfe bei Arbeiten an Bord (wir haben im Frühjahr einen kleinen Umbau vor), wir suchen jemanden für´s Marketing uvm.

Wie geht es weiter?

Bis August sind wir in Griechenland, dann fahren wir über Italien und die Balearen nach Spanien. Unser Plan ist es endlich in den Atlantik zu kommen, vermehrt melden sich Partner, die uns lieber - aus oben erwähnten Gründen - sogar in Kroatien sehen würden, was wir jedoch kategorisch abgelehnt haben. Wir wollen wirklich weiter und werden euch über den Reiseverlauf am Laufenden halten.

Herzliche Grüße, Michael und Heike
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