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Alternative Energieformen auf Booten
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simharl
alternative Energien
Zurück zum Thema und neue Infos: kennt Ihr die Firma enymotion? Die bringen Ende des Jahres eine Brennstoffzelle auf den Markt. Details findet Ihr hier: http://www.news4sailor.com/2011/04/enymotion/ und natürlich bei Enymotion. Im Artikel ist der Link. Kurzbeschreibung der Brennstoffzelle: 200 Watt Leistung bei max 16A, 90g/h Gasverbrauch, Lebensdauer etwa 3.000 Stunden. Preis- naja: ca. 6.500,- (siehe Anhang).

Hat das Ding eine Zukunft?
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enymotion.pdf (128,5 KB)
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Gelöschter Beitrag von wynonadeanes, 10.09.2011 - 10:24:21 Uhr
 
caribe
Saisonrückblick 2011
– mit dem Solarwave-Katamaran durch Ägäis und Jonisches Meer


Zu Beginn der Saison 2011 hat das Solarwave-Team einige Arbeiten am Schiff erledigt, ein neuer geänderter Beam (achterer Querträger) wurde eingebaut um die „Bodenfreiheit“ zu vergrößern. Das Boot liegt nun deutlich höher über dem Wasser und die Stabilität wurde sogar noch verbessert.

In einem großen Bogen hat der Solarkatamaran im Juni die Ägäis überquert und etliche Pressetermine absolviert. Vor allem in Athen haben viele Journalisten die Gelegenheit wahrgenommen, die Solarwave zu besuchen und darüber zu berichten. Die Print- und TV-Reportagen finden Sie auf der Website http://www.solarwave.at.

Durch den Kanal von Korinth, den Golf von Korinth und den Golf von Patras führte die solare Reise in das Jonische Meer, wo die Solarwave den Sommer über mit Interessenten und Journalisten Törns mit Tagesetmalen von bis zu 60 Seemeilen (ca. 110 km) unternommen hat – nur mit der Energie der Sonne. Sie besuchten einsame Buchten von atemberaubender Schönheit und kleine idyllische Dörfer – immer wieder umringt von Schaulustigen und Journalisten. So konnte einerseits den Gästen die Gelegenheit geboten werden, einen wirklich emissionsfreien, ökologischen Urlaub zu verbringen und andererseits wurde das Funktionieren der Yacht und damit des Konzeptes im täglichen Leben unter Beweis gestellt.

Wie ein typisches Charterboot hat die Solarwave von Frühjahr bis Herbst 2011 beinahe fahrplanmäßig jede Woche ca. 120 bis 150 Seemeilen zurückgelegt, dabei waren zumeist 8 Personen – Gäste, Interessenten oder Journalisten und die Crew - an Bord, für die täglich 3 Mahlzeiten gekocht wurden – ausschließlich mit Solarstrom – der Generator wurde seit Wien im Mai 2010 (außer zu Wartungszwecken im Hafen liegend, mit vollen Batterien, unter Zeugen und nur für wenige Minuten) nicht mehr gestartet! Weil es nicht notwendig war. Ein herkömmliches Charter-Segelboot hätte in diesem Zeitraum und auf dieser Strecke nicht nur etliche Gasflaschen und tausende Plastik-Wasserflaschen, sondern auch mindestens 2.000 Liter Diesel verbraucht. Alleine mit diesem Geld könnte man schon einen Satz neue Batterien – das einzige Verschleißteil an Bord – kaufen, was aber gar nicht nötig ist. Sie sind ebenso stark wie am ersten Tag, weil sie kaum belastet werden, da wir zumeist mit dem Strom fahren, der gerade von den Paneelen produziert wird.

Nur mit Solarenergie!
Die Solarwave ist unabhängig von Sonne und Wind jeden Tag unterwegs, wie Sie an der Satellitenposition auf der Website in Echtzeit mitverfolgen können.
Selbst bei Fahrstrecken von teilweise über 60 Seemeilen am Tag erreicht die Solarwave am Abend den nächsten Hafen mit vollen Batterien. So voll, dass oft andere Yachten ihr Ladegerät bei der Solaryacht einstecken dürfen, um ihre Batterien aufzuladen und sich dadurch Motorlaufzeiten im Hafen zu ersparen. Im Blog auf der Website finden Sie einen Bericht darüber.


Neubau von weiteren autarken Yachten


Die Technik ist ausgereift, alles hat in den letzten beiden Jahren perfekt funktioniert, deshalb wird es Zeit, mehrere Boote in verschiedenen Größen und Designs zu bauen.
Nähere Informationen über das Boot und das Projekt finden Sie auf unterer Website, die Spezifikationen unserer Palette an Solar-Hybrid-Yachten erhalten Sie unter office@solarwave.at


Mitfahrmöglichkeit auf der Solarwave in Griechenland


Um die Vorteile dieses Yacht-Konzeptes im Charterbereich unter Beweis zu stellen, wird die Solarwave im kommenden Jahr daher wieder in Griechenland – im Jonischen Meer - unterwegs sein. Griechenland ist wie kaum ein anderes Land geeignet für Solarenergie, über 300 Sonnentage pro Jahr sprechen eine deutliche Sprache.
Derzeit liegt die Solarwave in der Marina Cleopatra in Preveza und wartet auf ihren Einsatz im kommenden Jahr

Interessenten können gerne auf der Solarwave mitfahren, um die Vorzüge dieser neuen Technologie zu genießen, ab € 397,-- pro Person pro Woche erwartet Sie ein Urlaubserlebnis der Extraklasse! Nicht nur unter Segel, sonder immer - egal bei welchem Wetter - gleitet die Solarwave lautlos durch die Wellen, kein Wasser- oder Stromsparen, weil Energie immer und in reichlicher Menge zur Verfügung steht.
Details zu den Mitfahrmöglichkeiten finden Sie auf der Website unter „Mitfahren“ - Anfragen und Buchungen richten Sie bitte an reservation@solarwave.at
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silversurfer
Nix mit Solar um die Welt???
Ist die Welt so klein geworden - Ionisches Meer von Bucht zu Bucht! Was sagen die Sponsoren zu der in Düsseldorf so groß angekündigten ersten Solar-Weltumsegelung, die in der südlichen Adria herumdümpelt?
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Pinta
müsst ihr wichte, gleich alles und jedes durch den dreck ziehen?*verwirrt* = Verwirrter Smilie
wenns nicht solche "erfinder" gebe, würden wir heut noch mit pelzleibchen und keule umher rennen und auf den bäumen hausen!
seid froh, dass in unserem hobby auch forschung, ect, betrieben wird! wer weiß ob wir nicht eines tages froh sind, dass es eine andere möglichkeit gibt unsere "schüsseln" zu bewegen!:D = Breites Grinsen
der dieselpreis sollte uns doch eine warnung sein!!!*fies* = Fieser Smilie
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klütze
Sehr beeindruckendes Projekt!
Auch ich kann die Kritik nachvollziehen, andererseits ist es ebenso plausibel, wenn man die Gelegenheiten nutzt, Idee und Projekt zu präsentieren und gleichzeitig noch finanzielle Unterstützung reinzuholen.
Ich zweifle, dass das viele überhaupt erst auf die Beine stellen könnten. Der Zweifel fängt schon bei selbst mir an ..
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jonnyrt
Alternative Energien auf Yachten
Hallo Seglerkollegen!

Ich bin hier neu dazu gekommen da mich das Thema interessiert. In der Zwischenzeit ist das ursprüngliche Thema ein bisschen entglitten, so scheint mir.
Klar ist es spannend so ein Forschungsprojekt auf die Beine zu stellen! Hut ab. Ich dachte nur, hier werden praxistaugliche Lösungen diskutiert. Hab ich offensichtlich missverstanden.
Wir leben seit 2004 auf unserer Prout Snowgoose ( http://www.september.at ) und sind im Laufe der Jahre bis Malaysien gekommen. Mit Solarpanelen und Windgenerator haben wir einen wesentlichen Teil unseres Energiebedarfs gedeckt. Aber ganz ohne fossile Treibstoffe hat's dann doch nicht geklappt. Die o.a. Lösung mit den Brennstoffzellen die mit Propangas betrieben werden hat mich im ersten Moment begeistert. Aber der Gasverbrauch ist halt zu berücksichtigen. Und wenn man Wochenlang autark sein will möchte man trotzdem nicht auf einem Gastanker segeln.
Ich befürchte das das Masse/Energieverhältnis von Benzin/Diesel noch einige Zeit das mit Abstand Beste bleibt. Zumindest solange man keine Solarzellen auf die Segel "aufdampfen" kann.
_________________________
grüsse
Hans
www.globalsail.info
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caribe
Liebe zahlreichen Freunde dieses Forums!

Es freut mich sehr, dass es auch wieder positive Wortmeldungen gibt - ein herzliches Dankeschön dafür! Wißt ihr, es ist nicht immer einfach, so ein Projekt am Leben zu erhalten.

Es wurde wieder angesprochen, warum wir noch in Griechenland bleiben - dafür gibt es eine große Anzahl an Gründen!

1. Das enorme Interesse in Griechenland -
* von den dort urlaubenden Seglern
* der Medien
* der Umweltschutzorganisationen
- das verhilft dem Projekt zu mehr Bekanntheit - das ist schließlich der Hauptgrund, warum wir es gestartet haben! Wir wollen ja viele Menschen erreichen und etwas damit bewegen!

2. Auch die Meinung unserer Partner (zumeist aus Deutschland oder Österreich), die deutlich mehr Werbeeffekt durch unser Projekt haben, wenn wir im Mittelmeer bleiben habt uns bewogen, 2012 noch im Jonischen Meer zu bleiben.

ad Silversurfer: - wir haben schon viel von der großen Welt mit unseren vorigen Booten bereist - Griechenland, und speziell das Jonische Meer toppt alles bisher Gesehene! Wir kennen kein Revier, das all diese Prädikate aufweist:

3. bis 12.:
* nahe an der Heimat und mit verschiedenen Verkehrsmitteln schnell und kostengünstig zu erreichen
* kostengünstig - Hafengebühren, Essen,
* gute Infrastruktur, Supermärkte, technisches Zubehör ....
* gute medizinische Versorgung
* perfektes Wetter - während der Saison 2011 hatten wir 2 x für ein paar Stunden Wolken am Himmel! - Kein Regen zwischen Mai und September!
* kein Sturm, 2 Gewitter in der Ferne zwischen Mai und September 2011
* landschaftlich wunderschön, herrliche Buchten - PERFEKT geschützt wie man sie wo anders selten findet
* große Anzahl an schönen und sicheren Liegemöglichkeiten in Buchten, Ortschaften und Marinas
* keine "Buchtensteuer", keine Liegegebühren in den Dörfern, sehr kostengünstige Marinas
* UND ES IST SICHER!!! Praktisch keine Kriminalität! Kein Vergleich zu Westafrika, Südamerika, Teile von Asien oder gar zur Karibik, wo wir oft Angst um unser Leben haben mussten.
Mir hat einmal ein Griechenlandkenner gesagt: "wenn du in Griechenland dein Auto zuzusperren vergisst, dann mußt du damit rechnen, dass ein Grieche drinsitzt, wenn du nach dem einwöchigen Törn wieder zu deinem Auto kommst. Aber nicht, um es zu klauen, sondern um drauf aufzupassen!"

Wer ein Land kennt, das Griechenland in diesen Punkten übertrifft, soll es mir bitte sagen, wir fahren sofort hin!

In diesem Sinne ein erfolgreiches, glückliches Jahr, vor allem Zufriedenheit und Gesundheit,

wünscht euch allen die Crew der Solarwave - Heike und Michael
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