Liebe segelnde und Motorboot fahrende Kollegen aus der Tschechei, Slowakei,Polen und Ungarn!
Wir wissen, dass ihr euch das Küstenpatent in Kroatien beim Hafenkapitän um 700 KUNA ( € 100.-) gekauft habt, wir wissen , dass ihr Null Seemannschaft habt und beim An- und Ablegen andere Schiffe beschädigt, weil ihr von Seefahrt keine Ahnung habt, aber hat euch noch niemand gesagt, dass man Fender nicht den ganzen Tag außenbords
spazieren fährt? Möglicherweise kommt ihr auch von selbst einmal drauf!
Und hoffentlich kann jemand diese Zeilen in die jeweilige Landessprache übersetzen.
Nur segeln ist schöner ( wenn mans kann!)
Mit seemännischen Grüßen
Kapitän Metaxa
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| Autor | Beitrag |
13.06.2010 - 16:09:08 Uhr | |
ThemenstarterRegistriert seit: Februar 2009 Wohnort: Linz Beiträge: 123 |
Seemannschaft?!? |
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14.06.2010 - 15:20:21 Uhr | |
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Registriert seit: November 2008 Beiträge: 14 |
lieber admin,
der poster hat hier wohl seinem namen volle ehre gemacht. imho gehören solche postings augenblicklich gelöscht! |
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14.06.2010 - 18:17:08 Uhr | |
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Registriert seit: November 2008 Beiträge: 30 |
Autsch!
Da hat aber scheinbar wieder wer schlechte Erfahrungen gemacht. Ich denke es werden oder sollten alle wissen, dass nicht alle Segler und Motorbootfahrer aus den erwähnten Ländern diesem, offenbar emotionell motivierten Urteil entsprechen. Tatsache ist allerdings, dass Seemannschaft und Stand der nautischen Ausbildung in allzu vielen Fällen nicht wichtig genug genommen werden. Grundsätzlich würde ich den Tatbestand des „Fender hängen lassen“ als weniger schwerwiegend sehen als den des „Schiffe beschädigen“. Passieren kann aber immer und jedem was, ich habe sogar schon von schlechter Seemannschaft in Zusammenhang mit Österreichern gehört. Also bitte, lieber Kapitän Metaxa nicht gleich alle in den gleichen Topf werfen. Unfähige Landratten gibt es sicher überall. Du wirst mir sicher Recht geben, dass Verallgemeinerungen abzulehnen sind. In diesem Sinne und mit dem Wunsch nur guten Seeleuten zu begegnen. Lowtech |
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14.06.2010 - 22:58:15 Uhr | |
ThemenstarterRegistriert seit: Februar 2009 Wohnort: Linz Beiträge: 123 |
Lieber Low Tech!
Ich war jetzt 4 Wochen mit meinem Schiff in Kroatien unterwegs. Was sich dort zur Zeit abspielt ist schlicht und einfach gesagt aus der Unverantwortlichkeit der kroatischen Hafen-Behörden entstanden, die sich hier ein gutes Körberlgeld verdienen und die Seefahrt in ihren eigenen Gewässern immer gefährlicher machen. Vorrangregeln sind den angesprochenen Staatsbürgern ein Fremdwort, von einer genügenden Ausbildung ganz zu schweigen. Schiffe, die überbeladen und nur mit einem Mann als "Skipper" unterwegs sind, die gröhlend und angetrunken in die Marinas einlaufen und andere gefährden sind an der Tagesordnung.Davon wollen einige im Forum die Augen verschließen und solche Postings sofort löschen? Na dann viel Spaß beim nächsten Urlaub! Auch ich wünsche mir ordentlichen Seeleuten zu begnen, leider sieht die Wirklichkeit etwas anders aus. Kapitän Metaxa |
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15.06.2010 - 21:53:28 Uhr | |
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Registriert seit: November 2008 Beiträge: 14 |
vermutlich sind in kroatien genau so viele "schlecht" ausgebildete wasserportler aus österreich und anderen von dir nicht genannten ländern unterwegs. pauschalurteile über nationen oder bevölkerungsgruppen bringen uns nicht weiter. oder hat bei dir der geschichtsunterricht in der schule mit beginn der neunzehndreissiger geendet?
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16.06.2010 - 09:24:20 Uhr | |
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Registriert seit: November 2008 Beiträge: 30 |
Ein Vorschlag,
Vielleicht sollten wir die Massen an seefahrender Menschheit in die zwei Überkategorien „gute Seeleute“, „schlechte Seeleute“ teilen. Es sollte ja wirklich jedem einleuchten, dass keine Nation ausschließlich verantwortungslose, besoffene oder sonst wie negativ auffallende Seefahrer hervorbringt. Das Problem liegt meiner Meinung nach eher darin, dass günstig gelegene Reviere wie die Adria immer öfter von mangelhaft ausgebildeten Crews aus den verschiedensten Nationen aufgesucht werden, weil es einfach möglich ist. Würden die zuständigen Behörden sagen: „mit der Ausbildung und mit diesem Verhalten könnt ihr bei uns nicht segeln!“, würde der kroatische Bootstourismus vermutlich in die Knie gehen, der Qualitätsdurchschnitt aber gewaltig ansteigen. Allerdings müssten dann auch viele Crews aus Österreich zu Hause bleiben, sich ein anderes Revier suchen oder ein bisschen in die Ausbildung investieren. Welcher Weg der beste und welcher der wahrscheinlichste ist, kann sich jeder selbst ausmalen. Irgendwann werden die fortschreitenden Entwicklungen das Revier zwar nahezu unbrauchbar machen und viele erfahrene Seeleute wo anders fahren, aber das ist vielleicht so etwas wie ein natürlicher Regulierungsprozess oder Evolution. Freie Fahrt auf allen Kursen! Lowtech |
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16.06.2010 - 10:13:44 Uhr | |
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Wir leben nunmal in einer Gesellschaft, wo mit sinkenden Preisen - Geiz ist geil - die Quantität steigt und glz. die Qualität sinkt und damit die Probleme vorgegeben sind - siehe Straßenverkehr, Urlausflüge und natürlich auch die Überbevölkerung der Segelreviere. Glz. werden mit sinkenden Preisen auch Gesellschaftsschichten angelockt, die nicht bereit sind, Zeit und Geld in entsprechende Ausbildung zu investieren.
Ergo - zuviele Segler gepaart mit schlechter Ausbildung müssen zwangsläufig zu den oben angeführten Problemen führen. Lösungsvorschläge habe ich keine, ich habe nach langen Jahren das kroatische Revier verlassen. |
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16.06.2010 - 10:38:56 Uhr | |
ThemenstarterRegistriert seit: Februar 2009 Wohnort: Linz Beiträge: 123 |
Low Tech, Hooki,
Danke für eure Kommentare, ihr habt sicherlich recht. Fair winds und für Hooki ein Kalo taxidi Kapitän Metaxa |
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13.06.2010 - 16:09:08 Uhr
Themenstarter

