 Themenstarter Registriert seit: Mai 2009 Wohnort: Linz HomepageBeiträge: 128 |
Machen Langstreckenregatten für Amateure Sinn ? Hallo Forum, Regattierer, Buchtenkleber und Beislbrüder !
Wie die bisherigen Erfahrungen zeigen, ist eine Langstrecke im Herbst mit zahlreichen Gefahren für Schiff und Mannschaft verbunden. Strandungen, Mastbrüche, Wasserschäden, Blitzeinschläge, Segelschäden, Platzwunden, Gehirnerschütterungen, Knochenbrüche, Schnittverletzungen, Magendurchbruch, Fingeramputation und sogar ein Todesfall waren in den letzten 12 Jahren zu beklagen !
Sicher- auch ein normaler Segeltörn birgt zahlreiche Gefahren in sich, von den illuminierten Beislbesuchen ganz abgesehen.
Und ist es nicht gscheiter, in unserer heutigen streßgeplagten Welt einen gemütlichen Badetörn von Bucht zu Bucht, von Konoba zu Konoba, von Strandbar zu Strandbar zu geniesen, unterlegt mit gelegentlichen Kulturausflügen. Sich im Urlaub vom Alltags-Berufsstreß zu erholen, wies der Arbeitgeber erwartet.
Ist es wirklich eine so große Herausforderung und tolle Sache, im Regattatempo Tag und Nacht, "geradeaus" übers Meer zu hetzen oder in Flauten zu verhungern, wahnwitzige Reparaturen bei voller Lage durchzuführen, ein Tempo anzuschlagen, bei dem man fürchtet, den Propeller und die Welle zu verlieren ?
Ich oute mich mal:
Ein Urlaubstörn mit Baden, Tauchen, Wasserski, gutem Essen und Kultur ist was schönes ! Aber einmal im Jahr will ich so richtig die Sau rauslassen, mich verausgaben, an meine Grenzen gehen - und geht a bißl was zu Bruch - die Servicefirmen und Reparaturwerkstätten müssen auch von was leben und die Segel mußten ohnedies erneuert werden.
Also los: Ihr - das Forum - seid gefragt !
fair winds und aufpassen, auf die Haie
HKP2
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