
Ocean | 18.05.2010 - 06:01:08

Kunststoffabfälle sind die größte und am schnellsten wachsende Müllbelastung in den Weltmeeren. Britische Forscher haben nun in Mikroben eine mögliche Lösung für dieses drängende Problem entdeckt. Manche Mikroorganismen siedeln sich auf den Plastikteilen an und könnten ihren Abbau beschleunigen.

Die gigantischen Massen von Kunststoffmüll, die im Meer schwimmen nehmen ständig zu und stellen eine große Gefahr für Meereslebewesen und über die Nahrungskette auch für den Menschen dar. Durch mechanische Einflüsse werden größere Stücke Plastikmüll im Laufe der Zeit in winzige Partikel zerkleinert, die durch die Vergrößerung der gesamten Oberfläche riesige Mengen von hochgiftigen Substanzen speichern. Über die Nahrungskette gelangen die Giftstoffe in Fische und andere Meereslebewesen und auf diesem Weg auch wieder zurück zum Verursacher, dem Menschen.
| Empfehlen | 1.681 Klicks | Gernot Weiler |
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| Voyager |
Was ist mit den zu erwartenden Mutationen? Interessant ist auch inwieweit diese kleinen "Helferlein" sich dann nach anderem "Futter" - (GFK-Yachten??) umschauen. Kommentar melden | 21.05.2010 - 09:58:55 |