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Mikroorganismen als Rettung

Ocean | 18.05.2010 - 06:01:08

Kunststoffabfälle sind die größte und am schnellsten wachsende Müllbelastung in den Weltmeeren. Britische Forscher haben nun in Mikroben eine mögliche Lösung für dieses drängende Problem entdeckt. Manche Mikroorganismen siedeln sich auf den Plastikteilen an und könnten ihren Abbau beschleunigen.

 
Die gigantischen Massen von Kunststoffmüll, die im Meer schwimmen nehmen ständig zu und stellen eine große Gefahr für Meereslebewesen und über die Nahrungskette auch für den Menschen dar. Durch mechanische Einflüsse werden größere Stücke Plastikmüll im Laufe der Zeit in winzige Partikel zerkleinert, die durch die Vergrößerung der gesamten Oberfläche riesige Mengen von hochgiftigen Substanzen speichern. Über die Nahrungskette gelangen die Giftstoffe in Fische und andere Meereslebewesen und auf diesem Weg auch wieder zurück zum Verursacher, dem Menschen.
Engagierte Forscher der Universität von Sheffield haben nun entdeckt, dass manche Kunststoffpartikel von Mikroorganismen besiedelt werden, die auf der Oberfläche der Plastikteile einen sogenannten Biofilm bilden. Auffällig sei bei diesen Beobachtungen der Umstand, dass die Partikel zwar von verschiedensten Bakterien besiedelt werden, aber nur ganz bestimmte Mikroorganismen sich an dem Biofilm beteiligten. Das Forscherteam um Jesse Harrison versucht nun durch DANN-Analysen die Mikrobenart herauszufinden die sich auf Kunststoff spezialisiert haben und vermuten, dass diese Kleinstlebewesen merkbar zu einem rascheren Abbau des schwimmenden Müllbergs beitragen könnten. Der natürliche Zersetzungsvorgang durch mechanische Einflüsse und UV-Wirkung würde so schätzen Experten hunderte Jahre dauern. Die Mikroben könnten in diesem Fall einen wesentlichen Beitrag zu dem gewaltigen Müllproblem der Weltmeere leisten, da sie außerdem auch die Giftstoffe in ihre chemischen Bestandteile zerlegen und sie so unschädlich machen können.
 
 
Weiterführende Artikel:
 
 
 
 
 
www.sheffield.ac.uk

 


 

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Name Text
Voyager

Was ist mit den zu erwartenden Mutationen?

Interessant ist auch inwieweit diese kleinen "Helferlein" sich dann nach anderem "Futter" - (GFK-Yachten??) umschauen.
*verwirrt* = Verwirrter Smilie

Kommentar melden | 21.05.2010 - 09:58:55


 
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