
Olympische Klassen: Vormarsch in der Weltrangliste
Regatta | 21.05.2010 - 07:06:32

Die zuletzt so starken Leistungen im Weltcup spiegeln sich in der aktuellen ISAF Weltrangliste wieder. Andreas Geritzer verbessert sich wie Delle Karth und Resch auf Rang drei, mit dem Holland Weltcup (26. bis 30. Mai) und der Laser Europameisterschaft (06. bis 11. Juni) lassen die kommenden internationalen Aufgaben nicht mehr lange auf sich warten.
Dank einer bis dato fulminanten Weltcup-Saison segeln zwei OeSV-Boote auf Rang drei der Weltrangliste.Nach dem erfolgreichen Auftritt an der Côte d’Azur kann bei Österreichs Seglern von Landurlaub keine Rede sein. Während die Zweihandklassen im Olympiarevier von Weymouth testen und von England direkt zum nächsten Weltcup nach Medemblik reisen, drehte Andreas Geritzer zuletzt am Gardasee seine Runden. „Die letzten Trainings- und Regattaeinsätze fanden fast ausschließlich bei Leichtwind statt, ich habe ein Revier gesucht, wo ich etwas für meine Oberschenkel tun kann“, begründet der Neusiedler seine 14-tägige Italienreise. Den Holland Weltcup (26.-30. Mai) lässt Geritzer im Gegensatz zu seinen Teamkollegen bleiben, die Europameisterschaft vor Tallinn, die ab 06. Juni über die Bühne geht, hat Vorrang. Die zuletzt tadellose Vorstellung im Weltcup, Geritzer beendete das Gipfeltreffen in Frankreich auf Rang zwei, wirkt sich entsprechend positiv auf die Weltrangliste auf. Aktuell die Nummer drei, zählt der Österreicher naturgemäß zu den heißesten EM-Favoriten. „Bei der gegenwärtigen Dichte kann mit Ausnahme von Olympiasieger Paul Goodison keiner eine Medaille fix einplanen, damit spekulieren dürfen aber viele. Zumindest 15 Gegner kommen für die Stockerlplätze in Frage, bin ich im Kopf so stark wie vor Hyeres, ist einiges möglich.“
Nicht minder optimistisch blicken die heimischen Zweihandsegler den kommenden Aufgaben entgegen. Nico Delle Karth und Niko Resch, im Weltcup die Nummer eins und wie Geritzer in der aktuellen Weltrangliste auf Platz drei gereiht, wollen nach den zweiten Plätzen von Miami und Hyeres auch am JIsselmeer ins Rampenlicht. Mit den Gegebenheiten im Olympiarevier zeigt man sich zufrieden, zumindest seglerisch komme man derzeit voll auf seine Kosten. „Wir haben gegenwärtig sehr gute Bedingungen, es ist zwar saukalt und immer wieder regnerisch, aber wir haben jeden Tag Wind“, so ein leicht verschnupfter Delle Karth.
Neben Thomas Zajac und Thomas Czajka, die beim Frankreich-Weltcup mit Rang acht erstmals in die Weltspitze segelten, zieht auch das heimische 470er Quartett vor Weymouth seine Kreise. Kommende Woche geht es im Kollektiv über den Kanal und weiter nach Medemblik, wo Matthias Schmid und Florian Reichstädter wieder an bessere Zeiten anschließen wollen. „Wir können weit mehr als zuletzt gezeigt und arbeiten hart an der entsprechenden Umsetzung“, so das Duo, das in der Weltrangliste einen Platz verloren hat, aber immer noch die Nummer sechs der Welt ist.
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1
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Paul Goodison
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GBR
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2
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Javier Hernandez
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ESP
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3
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Andreas Geritzer
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AUT
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1
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Emmanuel Dyen/ Stephane Christidis
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FRA
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2
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Pietro Sibello/Gianfranco Sibello
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ITA
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3
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Nico Delle Karth/Niko Resch
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AUT
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48
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Thomas Zajac/Thomas Czajka
|
AUT
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1
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Sven Coster/Kalle Coster
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NED
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6
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Matthias Schmid/Florian Reichstädter
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AUT
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98
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David Bargehr/Lukas Mähr
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AUT
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