
26. Delta Lloyd Regatta in Medemblik am Ijsselmeer in den Niederlanden: Nico Delle Karth und Niko Resch wechseln die Trikotfarbe, Matthias Schmid und Florian Reichstädter bleiben im Vorwärtsgang.
Nico Delle Karth und Niko Resch bleiben beim Holland-Weltcup im Rennen um den Gesamtsieg. Heute auf den Rängen 2, 14, 15 und 4 sprachen beide von einem guten aber nicht wirklich perfekten Tag. Vor allem die Durchgänge zwei und drei schlugen den Weltcup-Führenden ein wenig aufs Gemüt. Einmal deuteten die Weltranglistendritten einen Winddreher falsch, das andere Mal blieb man bei Start hängen. „Wir haben sehr stark begonnen und gegen Ende wieder in den Rhythmus gefunden. Das Positive überwiegt, es bleibt in jeden Fall spannend“, so das Duo, das an zweiter Stelle rangiert und auf die führenden Italiener Pietro und Gianfranco Sibello lediglich drei Punkte Rückstand aufweist. „Morgen sind noch zumindest drei Wettfahrten geplant, dann kommt das Medal Race, mit einem Wort, es ist noch gar nichts entschieden. Wir haben eine wirklich sehr gute Ausgangsposition, nicht mehr und nicht weniger.“

Der erste Finaltag brachte Matthias Schmid und Florian Reichstädter eine Rangverbesserung um elf Positionen und entspannte Gesichter ein. Dank der Plätzen 12, 14 und 9 arbeitete sich das Duo auf Rang 22 vor. „In Anbetracht der letzten Wochen tut so ein Tag natürlich gut, auch wenn wir von unserer Bestform noch ein Stück entfernt sind und heute auch mehr möglich gewesen wäre“, weiß Schmid. Ähnlich sieht das Georg Fundak, der von kleinen taktischen Fehlern sprach und den unbedingten Willen lobend ergänzte. „Die Grippeerkrankung Florians darf keine Ausrede sein, aber in seinem Zustand sechs Stunden am Wasser zu performen ist keine Selbstverständlichkeit. Zumal heute erstmals ordentlich Wind, und der Kraftakt bei drei Wettfahrten entsprechend groß war.“
Florian Raudaschl, nach drei Wettfahrten guter elfter, blüht auch heute wieder eine Spätschicht. Von der Finn-Klasse sind bis dato keine weiteren Ergebnisse bekannt.
Zwischenstand nach dem 3. Tag:
49er (71 Teams, 10 Wettfahrten, ein Streicher)
1. Pietro Sibello/Gianfranco Sibello ITA 46
2. Nico Delle Karth/Niko Resch AUT 49 (2,(18),2,4,3,3,2,14,15,4)
3. Nathan Outteridge/Ian Jensen AUS 53
40. Thomas Zajac/Thomas Czajka AUT 152 (22,7,17,23,28,20,12,18,(32),6)
470er (78 Teams/ 8 Wettfahrten, ein Streicher)
1. Nic Asher/Elliot Willis GBR 22
22. Matthias Schmid/Florian Reichstädter AUT 97 (36),31,11,17,3,12,14,9)
65. David Bargehr/Lukas Mähr AUT 180 (24,32,19,32,(DNF),17,30,26)
Finn (61 Starter, 3 Wettfahrten)
1. Ivan Gaspic CRO 10
11. Florian Raudaschl AUT 41 (16,14,11)
Text und Fotos: Dominic Marsano / OESV
