ts-animations

Kieler Woche, 49ER IM GOLDFINALE

Regatta | 21.06.2010 - 09:32:15

Wenig bis gar kein Wind stellt den Zeitplan der Kieler Woche auf den Kopf. Einzig die 49er Klasse kommt in die Gänge. Beide OeSV Boote qualifizierten sich bei der weltgrößten Segelsportregatta souverän für die Gold Flotte, der Rest der heimischen Segler ist hingegen zum Stillstand verurteilt.

 

 
Während am Eröffnungstag auf sämtlichen Bahnen das gewünschte Wettfahrtsprogramm abgespult wurde, ließ die Rahmenbedingungen am zweiten Tag des Deutschland-Weltcups wenig bis gar keine Entscheidungen zu. Lediglich auf den ufernahen Kursen konnte gesegelt werden, die 49er Klasse hat mit der insgesamt fünften Runde ihre Qualifikationsserie beendet.
 
 
Nico Delle Karth und Niko Resch segelten mit Platz fünf ein weiteres Topresultat nach Hause und bleiben der Spitze nach wie vor auf den Fersen. „Es hat katastrophal begonnen und gut geendet“, so das Duo, das an der ersten Wendemarke weit abgeschlagen war, aber dank eines Geniestreiches am Vorwindkurs 15 Plätze gut machen konnte. „Wir haben sofort gehalst und sind damit im Druck geblieben“, berichtet Delle Karth und fügt hinzu, „dass die Kopfarbeit an Bord derzeit optimal hinhaut. Wir lassen uns durch nichts und niemanden verunsichern und sind nervenstärker denn je.“ Neben den Weltcupführenden, die zwischenzeitlich an siebenter Stelle liegen, schaffen auch Thomas Zajac und Thomas Czajka den Sprung ins 49er Finale, wo die besten 25 Teams um die Medal Race Tickets segeln. „Damit haben wir unser primäres Ziel erreicht“, strahlt Zajac, der mit seinem Vorschoter auf Rang elf kam und auf eine solide, weil konstante Qualifikation zurückblickt „Wir sind bei Starkwind nicht mehr ausschließlich mit dem Bootshandling beschäftigt und mittlerweile in der Lage Akzente zu setzen. Die Finalteilnahme ist die Bestätigung der intensiven Trainingsleistung und extrem motivierend.“
 
 
Der Rest der heimischen Flotte blieb arbeitslos, anstatt mit den Finalläufen zu beginnen, muss die 470er Klasse das Versäumte nachholen. Laut Ausschreibung sind für die Qualifikation zumindest vier Wettfahrten notwendig. Einige Proteste haben zu leichten Veränderungen im Zwischenklassement geführt, Matthias Schmid und Florian Reichstädter haben eine Position verloren, dafür aber einen Zähler gewonnen. „Die Zahlenspiele sind derzeit eher kosmetischer Natur, Fakt ist, dass wir uns eine wirklich gute Ausgangsposition verschafft haben und hoffen, dass es in dieser Tonart weitergeht.“
 
 
Die Kieler Woche, sechste Station des ISAF World Cups, endet am kommenden Mittwoch mit den Medal Race Entscheidungen.
 
 
Zwischenstand nach dem 2. Tag:
 
49er (58 Mannschaften/5 Wettfahrten, ein Streicher)
 
1
Chris Draper/Peter Greenhalgh
GBR
7
7
Nico Delle Karth/Niko Resch
AUT
17 (9),3,7,2,5)
23
Thomas Zajac/Thomas Czajka
AUT
39 (12,(16),6,10,11)
 
 
470er (81 Mannschaften/3 Wettfahrten)
 
1
Mathew Belcher/Malcom Page
AUS
3
9
Matthias Schmid/Florian Reichstädter
AUT
22 (6,9,7)
62
David Bargehr/Lukas Mähr
AUT
91 (18,37,36)
64
Maximilian Stelzl/Adrian Geislinger
AUT
91 (35,28,28)
 
 
Finn (55 Starter/3 Wettfahrten)
 
1
Ivan Gaspic
CRO
10
17
Florian Raudaschl
AUT
60 (15,5,40)
 
 

Quelle und Bilder Dominic Marsano

 

 


 

Seiten (1): 1

Name Text
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben!

 
Kommentar schreiben
Name: *
eMail:
Homepage:
Titel:
Text:
eMail
Visuelle Bestätigung: =>
ts-animations

Tamm Media
Gaastra
RSS Feed Follow ocean7magazin on TwitterFollow ocean7 on Facebook