Die neue FIRST 30 VIDEO

Yachten | 27.06.2010 - 07:11:43

Bei der Entstehung der neuen FIRST 30 setzt BENETEAU gleich auf zwei führende Größen aus dem Segelbusiness. Juan Kouyoumdjian und Michel Desjoyeaux haben mit den Experten der französischen Werft zusammengearbeitet und ein Schiff erdacht, das kompromisslos Leistung und Komfort vereinen wird.

 

 
Juan Kouyoumdjian, der Konstrukteur hatte sich schon als Kind, bevor er BMW Oracle und zwei siegreiche Volvo Ocean Racer konstruierte, davon geträumt seinem großen Vorbild German Frers nachzueifern. Inzwischen hat sich der junge Experte mit seinen kompromisslosen Entwürfen an die Spitze der internationalen Regattaszene gezeichnet und gilt als einer der gefragtesten Konstrukteure weltweit.
 
Juan Kouyoumdjian: „Die FIRST 30 ist in meinen Augen die Synthese all dessen, was ich gelernt habe und für ein breites Seglerpublikum erschwinglich.“
 
 
Michel Desjoyeaux, ist mit einem Sieg beim englischen Einhand-Transatlantikrennen und auf der Route du Rhum, drei Siegen beim Figaro-Einhandrennen und zweien beim Vendée Globe einer der Experten der internationalen Hochseeregattaszene. Er ist für die technische Feinabstimmung verantwortlich. Sein Lehrmeister war die französische Segellegende Eric Tabarly, der an Michel Desjoyeaux nicht nur sein Seglertalent, sondern auch die Fähigkeit, erfolgreiche Boote zu entwerfen, weitergegeben hat.
 
 
Mit der FIRST 30 schuf BENETEAU 1978 das Konzept des Cruiser-Racers. Der auf Regattaerfahrung basierende Entwurf ihres Rumpfes stammt von André Mauric, dem Konstrukteur der Pen Duick IV, mit der Eric Tabarly 1976 das englische Einhandrennen über den Atlantik gewann. 30 Jahre später übertreffen die Leistungen und Komfort der neuen FIRST 30 freilich die der ursprünglichen First, am Grundkonzept hat sich hingegen nichts geändert. Die Kombination aus einem renommierten Konstrukteur, einem erfolgreichen Regattasegler und einer führenden Bootsmarke sind auch bei dem innovativen Segelboot beibehalten worden.
 
Nach ihrem Stapellauf Ende Juni sollen die Bau-Nummern 1 und 2 in St. Gilles Croix de Vie eine Testserie unter Leitung von Eric Ingouf, Juan Kouyoumdjian und Michel Desjoyeaux segeln, anschließend sollen künftige Eigner in das FIRST 30-Team einbezogen werden um das Beste aus dem Boot herauszuholen. Bei den für Juli geplanten Speed- und Handlingtests soll ein für alle künftigen Eigner bestimmter Bedienungsleitfaden ausgearbeitet werden.
 
Über einen Blog unter www.teamfirst30.com werden Törnberichte, Interviews mit dem Team sowie Technikberichte und Tipps für die Geschwindigkeits- und Leistungsoptimierung ins Internet gestellt, um allen Seglern die Möglichkeit zu bieten, Erfahrungen auszutauschen und alles über die neue FIRST 30 zu erfahren. Über die Facebook-Seite und das Twitter-Konto von BENETEAU werden Online-Diskussionen mit den Mitgliedern der Regatta-Community ermöglicht.
 
 
Die neue FIRST 30 bietet neben modernem Segelbootdesign auch einen komfortablen Innenraum für entspannte Törns, der von Nauta Design entworfen wurde. Der Innenausbau folgt weitgehend dem Vorbild der erfolgreichen FIRST 31.7 mit Verbesserungen in zwei Punkten. Die Vorschiffskabine hat eine Tür für mehr Privatsphäre und mehr Fußfreiraum im Kojenbereich, außerdem gibt es keine sperrige Maststütze im Salontisch da der Mast nach hinten verschoben wurde. Ferner sorgen Nischen in den Sitzbänken der Kajüte für eine bequemere Schlafplatzbreite. Die bewährte Doppeltür der Vorschiffskabine, die einen rumpfbreiten Durchblick bietet, wurde beibehalten. Vervollständigt wird das Unterdecksangebot durch eine achtern eingebaute Nasszelle mit Dusche. Die neue FIRST 30 ist in heller Eiche eingerichtet und mit einem Kartentisch und Pantry aus massivem Formholz ausgestattet.
 
 
Als Grundausstattung an Deck sind ein Ankerkasten, eine Backskiste für die Rettungsinsel unter der einen und einen Stauraum mit Gasfach unter der anderen Cockpitbank eingebaut. Für den Antrieb sorgt ein 22 PS starker Yanmar Motor mit Faltpropeller.
An der Silhouette der FIRST 30 fällt der weit nach Achtern verlagerte Mast auf. Dieses Detail entstammt Vorbildern wie den V70- und Open 60-Racern und bringt ermöglicht eine große, aber nicht überlappende Genuafläche. Der Mast wird durch die um über 25° abgewinkelten Salings und die am hinteren Ende des Baums angeschlagene Großschot ohne Achterstag gehalten. Unter Wasser sorgt ein T-förmiger Gusseisenkiel für einen weit wie nach unten verlagerten Gewichtsschwerpunkt. Im Cockpit befinden sich vier Winschen, die Leinen sind konsequent ins Cockpit zurückgeführt. Mit einer Pinne werden die beiden Ruderblätter am Heckspiegel gesteuert.
 
 
Vorläufige technische Daten
 
 Länge
 9,81
 Meter
 Breite
 3,20
 Meter
 Tiefgang
 1,90
 Meter
 Verdrängung
 3,75
 Tonnen
 Ballast
 1,09
 Tonnen
 Großsegel
 32,9
 m²
 Genua
 26,6
 m²
 Spinnacker
 83,7
 m²
 
 
 

Weitere Informationen    www.leers.com     www.beneteau.com     FIRST 30

 

 


 

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