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Das neue Flaggschiff

Ocean | 28.06.2010 - 07:19:17

Die RAINBOW WARRIOR III soll das neue Flaggschiff der Greenpeace-Flotte werden. Als Vorzeigeschiff der eifrigen Umweltschützer soll die neue Operationsbasis der weltweit operierenden Organisation die Umwelt so wenig wie möglich belasten um als gutes Beispiel voran zu gehen.

 
Die erste RAINBOW WARRIOR wurde 1985 im Hafen von Auckland vom französischen Geheimdienst durch einen brutalen Anschlag mit Haftminen versenkt, dabei kam der Fotograf Fernando Pereira ums Leben. Grund für den feigen Anschlag war die Absicht Frankreichs die friedlichen Proteste von Greenpeace gegen die nuklearen Bombentests auf dem Moruroa Atoll im Südpazifik zu verhindern. 1989 wurde die RAINBOW WARRIOR II, ein ehemaliger Nordsee-Trawler in den Dienst der Umwelt gestellt. Nun hat das bisherige Führungsschiff der Greenpeace Flotte ein Alter von 52 Jahren erreicht und soll gegen einen vollständigen Neubau ersetzt werden.
 
 
Aufgabe bei der Planung der neuen RAINBOW WARRIOR III war es, ein Schiff zu konstruieren das sich perfekt für die weltweiten Kampagnen der Umweltschutzorganisation eignet, sich aber auch möglichst vorbildlich und umweltfreundlich betreiben lassen muss. Ermöglicht wird die Eigenschaft der ökologischen Fortbewegung natürlich durch eine wirkungsvolle Besegelung, die RAINBOW WARRIOR III soll deshalb eine Segelfläche von 1290 m² tragen, die es dem fast 58 Meter langen Schiff ermöglichen soll, die meiste Zeit den Wind als Antrieb anstelle von fossilen Treibstoffen zu nutzen. Bei dem fortschrittlichen Rigg wird eine A-förmige Konstruktion der Masten verwendet, die Position der Segel wird dadurch im Hinblick auf ihre Effizienz optimiert. Zusätzlich soll das neue Flaggschiff über einen Dieselmotor verfügen, mit dem die RAINBOW WARRIOR III eine Geschwindigkeit von 15 Knoten erreichen kann. Ein besonders sparsamer elektrischer Antrieb mit einer Leistung von nur 300 kW dient als ökologische Alternative und beschleunigt den Motorsegler auf immerhin 10 Knoten.
 
 
Auch die Form des Schiffsrumpfes aus Stahl wurde so gewählt, dass möglichst viel Treibstoff eingespart werden kann. Außerdem wird der Rumpf mit umweltfreundlichem Silikonlack gestrichen, um das Meerwasser nicht durch giftige Chemikalien zu verunreinigen. Selbstverständlich war es beim Entwurf wichtig sämtliche Systeme so zu planen, dass sie bei ihrem Betrieb möglichst geringe ökologische Spuren hinterlässt. Das zukünftige Greenpeace-Schiff wird unter der Klassifizierung Green Ship registriert, was bedeutet, dass sie den höchsten Umweltstandards entspricht. Um verschmutztes Nutzwasser zu lagern, und den Umweltstandards entsprechend zu entsorgen verfügt die RAINBOW WARRIOR III über einen Tank von 59 m³. Zusätzlich wird die RAINBOW WARRIOR III über ein großes Büro zum Organisieren der Kampagnen, einen Konferenzraum für 50 Personen, einem Hubschrauberdeck mit Hangar und eine Vielzahl unterschiedlicher Beiboote ausgestattet sein.
 
 
 
 

Quelle und Bilder www.greenpeace.at

 

 


 

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Name Text
artenavis

300 Watt 10 Knoten

Ein besonders sparsamer elektrischer Antrieb mit einer Leistung von nur 300 Watt dient als ökologische Alternative und beschleunigt den Motorsegler auf immerhin 10 Knoten.

Geniales Ding, wo kann ich diesen Motor kaufen?

Kommentar melden | 29.06.2010 - 19:56:14

TomP Homepage

lol - da fehlt noch ein "k" vorne dran, siehe http://www.greenpeace.at/rw_iii_detail.html
_________________
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Kommentar melden | 29.06.2010 - 20:52:38


 
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