Unglaublicher Zwischenfall in Südafrika VIDEO

Ocean | 22.07.2010 - 12:48:25

Ein unglaubliches Erlebnis hatte die Crew der INTREPID vor der Küste Südafrikas. Das etwa zehn Meter lange Segelboot befand sich in den Gewässern vor Kapstadt um dort Wale zu beobachten als ein tonnenschwerer Wal aus dem Wasser sprang und auf der Yacht landete. Das Rigg der INTREPID wurde völlig zerstört.

 

 
Beim Whalewatching wurde das südafrikanische Seglerpaar Paloma Werner und Ralph Motes von einem Südlichen Glattwal überrascht, der unmittelbar neben ihrer zehn Meter langen Stahlyacht aus dem Wasser sprang und auf dem Schiff landete. Die schockierte Besatzung der INTREPID schätzt das Gewicht des gewaltigen Meeressäugers, der bei seinem Sprung das gesamte Rigg des Segelboots zertrümmerte auf 40 Tonnen. Die INTREPID, ein aus Stahl gebauter Knickspanter überstand den ungewöhnlichen Zusammenstoß nur knapp und konnte sich nach dem Unfall unter Motor in den nächsten Hafen retten.
 
Das erfahrene Seglerpaar hatte schon einige Zeit einen der faszinierenden Wale in den Gewässern vor Kapstadt beobachtet als dieser abtauchte, plötzlich tauchte das Tier unmittelbar neben der Yacht wieder auf und sprang aus dem Wasser. Die beiden Segler konnten sich gerade noch in Deckung begeben bevor der Wal auf das Schiff krachte. Über die Ursache des Vorfalls meint ein Experte aus Südafrika, dass sich die Yacht vermutlich dem, ansonsten friedlichen Riesen zu sehr genähert hat, und sich das Tier dadurch bedroht gefühlt hat. Südliche Glattwale können sehr territorial reagieren wenn sie gestört werden.
 
 
Bei dem Wal der die INTREPID beschädigte, handelte es sich möglicherweise um ein noch nicht ausgewachsenes Tier, obwohl es mit geschätzten 12 bis 13 Metern größer als das betroffene Schiff war können Südliche Glattwale eine Länge von 18 Metern und ein Gewicht von 80 Tonnen erreichen.
 
Die zuständige Naturschutzbehörde hat eine Untersuchung des Vorfalls angekündigt und wird ermitteln, ob die lokalen Walschutzgesetze von den Seglern verletzt wurden. In Südafrika darf man sich mit dem Boot Walen auf eine minimale Entfernung von 300 Metern annähern. Ralph Motes und Paloma Werner blieben bei dem Unfall unverletzt, der Wal hinterließ auf dem Schiff einige Hautfetzen kam aber laut Angaben der Segler weitgehend unverletzt davon.
 

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skippy

Die Natur schlägt zurück !

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