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UNIQA Offshore Challenge 2010

Regatta | 23.10.2010 - 06:54:45

Von Sonntag den 17. bis Freitag den 22. Oktober früh dauerte die von Pitter Yachting organisierte Schlacht der UNIQA Offshore Challenge 2010. Im Renntempo ging es in zwei Etappen ohne Kurseinschränkungen über 145 und 130 Seemeilen. Von Biograd nach Dubrovnik und wieder zurück.

 
Abgesehen von Start und Ziel gab es bei der Offshore Challenge 2010 keinerlei Kurseinschränkungen, Gates oder Bahnmarken. Jede Crew konnte ihren Kurs unter Land, zwischen den Inseln oder auf offener See frei wählen. Die Wettfahrten führten die Boote zwischen Gewittern, Hagelschlag, Sturmböen mit Windgeschwindigkeit bis zu 40 Knoten, Flautenlöchern und Gegenströmung hindurch. Das Zeitlimit bei dieser Offshore Challenge betrug für die beiden Teilstrecken jeweils zwei Tage, gesegelt wurde dabei Tag und Nacht. Es war die erste Offshore Challenge mit dieser Distanz, bei der bei beiden Wettfahrten alle Teilnehmer das Ziel erreichten. Sowohl Teilnehmern als auch Material wurde dabei alles abverlangt, zerrissene Segel, gebrochene Fallen und Beschläge, viele blaue Flecken, ein aufgeschlagenes Knie und ein gebrochener Arm sind die negative Bilanz dieser Regatta.
 
 
Bei den Katamaranen hat sich Johann Buchinger mit seiner Athena 38 durchgesetzt, in der offenen Klasse ohne Spinnacker gewann Anton Schmalzbauer mit seiner First 45f5, in der Klasse mit Spinnacker Gerhard Allwinger auf einer Bavaria 46Cruiser. In der Einheitsklasse der Bavaria 47Cruiser setzte sich Oliver Rihl vor dem UNIQA Team um Kurt Scholz durch. Die Einheitsklasse der Bavaria 42match war heuer extrem stark besetzt. Klaus Pitter, der Veranstalter konnte sich mit seinem Team auf Platz drei platzieren, und blieb damit nur um einen Punkt hinter Raimund Reissner mit seiner Mannschaft. Kristian Kargl der Mini-Transatsegler, der sich mit Olympiaseglerin Sylvia Vogl verstärkt hatte war aber bei beiden Wettfahrten fast durchgehend in Führung, einmal gewann seine Crew mit fast drei Stunden Vorsprung. "Es war eine große Herausforderung. Das Wetter hat sehr rasch gewechselt und wir haben alles gut erwischt!", meinte Kargl anschließend selbstbescheiden: "Ausschlaggebend war eine gute Crew, und die haben wir gehabt."
 
 
Nächstes Jahr organisiert Pitter Yachting wieder den Kornati Cup, den BMW Business Cup und die Internationale Österreichische BMW Hochsee-Staatsmeisterschaft.
 
 
Quelle Gert Schmidleitner
Bilder Sport Consult, Gert Schmidleitner
 Weitere Infos www.pitter-yachting.com

 


 

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