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Sportboot in Kroatien gesunken

Revier | 02.11.2010 - 06:43:18

Unterwasserfotos von seinem gesunkenen Boot sind wohl der Albtraum jeden Skippers. Ein Eigner, der mit seinem Sportboot in Dalmatien vor der Insel Zirje unterwegs war konnte dieses zweifelhafte Vergnügen, auf das er sicher gern verzichtet hätte kürzlich in Kroatien selbst erleben.

 
Eine kleine Ursache mit großer Wirkung, war das Verhängnis für den Besitzer eines Bayliners 2655 der in kroatischen Gewässern vor der Insel Zirje eine Havarie erlitt. Ein Motorbrand in geringem Ausmaß hatte den Wasserschlauch, der den Motor mit Kühlwasser versorgt, zerstört. Der Brand war schnell mit Bordmitteln gelöscht, ein aufmerksamer Fischer zeigte sich hilfsbereit und bot Schlepphilfe an. Statt zuerst das Leck abzudichten, das durch den zerstörten Kühlwasserschlauch entstanden war, wurde das Boot gleich mit fatalen Folgen an die Leine genommen. Durch den unsachgemäßen Schleppvorgang des durchaus in gutem Willen handelnden Fischers füllte sich der Motorraum mit Seewasser und das Sportboot sank. Die Bootsversicherung beauftragte SeaHelp mit der Bergung und so entstanden zur Beweissicherung eindrucksvolle Unterwasserfotos. Der Pannendienst der Adria, musste die Bergung des ansonsten unversehrten Bootes übernehmen, das durch das Sinken einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitten hatte. Da sich noch über 300 Liter Benzin in den Tanks befanden musste die Yacht so schnell wie möglich gehoben werden. Die Bergung erfolgte mit Hebeballons, die das Sportboot wieder an die Oberfläche brachten, Pumpen erledigten den Rest. Nachdem das Boot ordentlich gesichert und das Leck abgedichtet war, schleppte es das SeaHelp-Einsatzboot in den nächsten Hafen.
 
 
„Solche Situationen erleben wir oft in der Sommersaison, besonders in Kroatien. Fischer bieten sich an, zu helfen, sind aber dafür nicht entsprechend ausgebildet“ berichtet SeaHelp-Geschäftsführer Wolfgang Dauser „Die Folgen bekam in diesem Fall der Skipper eindrucksvoll zu spüren. Hätte man gleich SeaHelp gerufen, hätte sich der Schaden in erträglichen Grenzen gehalten, mit ein wenig Glück wäre das Boot in wenigen Stunden wieder fahrbereit gewesen.“
Wassersportorganisationen raten deshalb dazu, bei einer Havarie auf See professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der nautische Pannendienst SeaHelp legt Wert darauf, über gut ausgebildete Einsatzkräfte zu verfügen. Alle Einsatzleiter verfügen über Kapitänspatente und werden ständig geschult, um den Anforderungen ihrer Tätigkeit gerecht zu werden.
 
Die Bilanz des Unglücks: Der ursprüngliche Brandschaden belief sich auf etwa 1.000 Euro, durch den unsachgemäßen Abschleppversuch ohne vorherige Sicherung erhöhte sich der Schaden auf etwa 30.000 Euro.
 
 
Quelle, Bilder und weitere Informationen www.sea-help.eu

 


 

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skippy

sehr schöne unterwasserfotos!

Kommentar melden | 02.11.2010 - 12:52:37


 
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