
Ocean | 04.11.2010 - 06:35:23

PHOENICIA, die Replik eines 600 v. Chr. gebauten Holzschiffs, hat ihre 20.000 Meilen lange Umschiffung von Afrika abgeschlossen und ist wieder in Syrien eingetroffen. Die Expedition dauerte über zwei Jahre und wurde von der Royal Geographical Society und von Raymarine unterstützt. Ziel der Reise war die erste Umrundung von Afrika durch phönizische Seefahrer rund 600 v. Chr. nachzustellen.
Die PHOENICIA wurde absolut authentisch in traditioneller phönizischer Bauweise mit originalen Materialien hergestellt, das Wissen über die Bauweise und Konstruktion stammte aus der Analyse von Schiffswracks und archäologischen Funden. In ihrem Inneren war sie jedoch mit der neuesten High-Tech-Elektronik und Navigationsausrüstung von Raymarine ausgestattet. In der ersten Phase der abenteuerlichen Reise segelte die PHOENICIA im Sommer 2008 ausgehend von Syrien in südlicher Richtung nach Port Said, der nördlichen Einfahrt des Suezkanals. Nach der Passage des Kanals steuerte das historische Schiff durch das mit Riffen gespickte Rote Meer und legte im Hafen von Port Sudan an bevor sie das Ziel der ersten Etappe im Jemen ansteuerte. Nach einer kurzen Pause im Hafen von Aden setzte die PHOENICIA ihre Umrundung des Afrikanischen Kontinents fort und segelte über den Oman zu den Komoren, nordwestlich von Madagaskar. Diesen langen Schlag über den Äquator nach Süden steuerte die Crew in einem weiten Bogen, um das Gebiet der häufigsten Piratenüberfälle zu umfahren. Das afrikanische Festland lief die PHOENICIA das erste Mal wieder in Mosambik an bevor sie die anspruchsvollen Gewässer am Kap der guten Hoffnung befuhr und dort unter anderem in Durban, Port Elisbeth und in Kapstadt anlegte. Danach ging es für die PHOENICIA in den Atlantik, der weit ab von der afrikanischen Küste über St. Helena, Ascension und die Azoren nach Gibraltar. Die letzte Etappe der Reise durch das Mittelmeer legte die PHOENICIA in Tunesien, auf Malta und in Beirut an bevor sie in Syrien ihre Afrika-Umsegelung beendete. Im Zielhafen wurde die Crew von über 2.000 Menschen empfangen, gemeinsam wurde die erfolgreiche Reise mit einem Gala-Dinner gefeiert. Ausgerüstet war die PHOENICIA einem Raymarine C80 Multifunktionsdisplay, GPS, einem Automatic Identification System, einer Wireless Mann über Bord Sicherung und vielen anderen technischen Feinheiten von Raymarine ausgestattet. Die Expedition wurde von einem ehemaligen britischen Royal Navy Offizier und Unternehmer Philip Beale konzipiert, auf dem Fernsehsender BBC2 soll im Herbst eine Dokumentation in der Reihe Ancient Worlds gezeigt werden.|
Länge über Alles
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21,50
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Meter
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Breite max.
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7,10
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Meter
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Tiefgang
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1,70
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Meter
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Verdrängung
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40,00
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Tonnen
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Besegelung
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1
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Rahsegel
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Ruderer
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20
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Personen
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Steuerruder
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2
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Weitere Informationen www.phoenicia.org.uk
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