
Ocean | 18.11.2010 - 07:03:18

Buckelwale gelten wegen ihren komplexen Gesängen, ihren akrobatischen Sprüngen und ihren langen Wanderungen zu den faszinierendsten Tieren der Welt. Nun kann mit einer Wal-Patenschaft das Überleben der friedlichen Giganten in unseren Weltmeeren unterstützt werden.
Erst vor kurzem beobachteten Forscher die 10.000 km lange Wanderung eines weiblichen Buckelwals. Doch je länger die Wanderungen, umso größer die Gefahren für die friedlichen Riesen. Der zunehmende Lärm in den Ozeanen, der die Kommunikation der Meeressäuger erschwert oder sogar lebensbedrohlich sein kann wird zu einem immer größeren Problem für die Buckelwale, die für ihre komplexen Gesänge bekannten sind. Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS startet nun ein Wal-Patenschaftsprogramm mit dem Freunde der gigantischen Säugetiere in das Leben von Buckelwalen im Nordatlantik eintauchen und gleichzeitig die Arbeit der engagierten Walschützer finanziell unterstützen können. Die ausgewählten Patentiere „Salt“ und „Coral“ leben von April bis November im Golf von Maine und brechen für die Wintermonate in Richtung Karibik auf, um sich dort fortzupflanzen. Das Paket zu jeder Patenschaft enthält ein liebevoll gestaltetes Büchlein mit der Vorstellung der Patentiere und des Schutzprojekts sowie Fakten über Buckelwale und ihrer Lebensweise. Eine Foto-Urkunde mit Bildern des Patentieres erinnert an das persönliche Engagement als „Walhelfer“. Mit einem USB-Stick, auf dem der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm „Geheimnis der Buckelwale“ gespeichert ist kann der Pate außerdem in die Welt der Buckelwale eintauchen.
STILLE NACHT für Buckelwale “Mit einer Walpatenschaft schenkt man Walen mehr stille Nächte und dem Beschenkten Freude, Wissenswertes und die Gewissheit, einen Beitrag für einen anderen Umgang mit dem Lebensraum Meer zu leisten”, „Das WDCS Team arbeitet an der Einführung alternativer Fischereimethoden, Einrichtung von Schutzgebieten, gegen die Jagd auf Meeresäuger und für eine Reduzierung von Lärm in den Weltmeeren. Mit einem Betrag von nur 60 Euro im Jahr kann man schon Veränderungen wie die Errichtung von Schutzzonen ermöglichen“ sagt Nicolas Entrup, Geschäftsführer der WDCS.Bilder Scott Portelli, Duncan Murrell & Leigh Ogden
| Empfehlen | 2.080 Klicks | Gernot Weiler |
Twittern
Seiten (1): 1
| Name | Text |
| Es wurden noch keine Kommentare abgegeben! | |