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TAURUS, neue Freunde und erste Eindrücke aus Uruguay

People | 22.11.2010 - 05:39:27

Barbara und Christoph Einspieler entdecken auf ihrer Fahrt, entlang der Südamerikanischen Ostküste, die Schönheiten Brasiliens und lernen neue Freunde kennen. Die Kollegialität unter den Langstreckenseglern und Menschen, die selbstlos und hilfsbereit sind, ist hier ungebrochen.

 
Die österreichische Segelyacht TAURUS, wird auf ihrem Weg entlang der südamerikanischen Atlantikküste, vom Wetter auf die Probe gestellt. Flaute wechselt sich mit schwerem Wetter oder Wind aus vollkommen unvorhersehbaren Richtungen ab. Bei einem Zwischenstopp, am Steg des Ozeanografischen Instituts, im Süden Brasiliens, lernen die angehenden Weltumsegler Dr. Lauro Barcellos, den Direktor der Einrichtung und Leiter des nautischen Museums sowie der Marineschule kennen. Er ist ein echter Seglerfreund und lässt Seefahrer an seinem Steg kostenlos anlegen. Wasser, Strom und guter Rat von dem vielseitigen Mann, sind bei den vorbeikommenden Yachtseglern immer willkommen.
 
 
Hier an der Atlantikküste, bereiten sich Barbara und Christoph Einspieler auf den Sprung nach Uruguay vor und studieren zweimal täglich den Wetterbericht, um den idealen Zeitpunkt nicht zu verpassen. Wenn die Bedingungen perfekt sind, überlegen die Beiden auch, sogar gleich nach Argentinien weiter zu segeln. Vor der nächsten Etappe, wird die TAURUS noch ausgebessert und auf mögliche Schäden überprüft. Bei dieser mühsamen Tätigkeit, kommen der Crew aus Österreich, Annemarie und Werner, von der Segelyacht OUT OF ROSENHEIM, mit hilfreichen Tipps zur Hilfe, da das hilfsbereite Seglerpärchen die Gegend hier wie ihre Westentasche kennen. Die letzten Eindrücke der Brasilianischen Küste beeindrucken Barbara und Christoph besonders, hier und insbesondere auf den Inseln Brasiliens ist der Regenwald noch weitgehend erhalten. Winzige bunte Kolibris, große Raubvögel und bunte Schmetterlinge bevölkern den Wald, am Morgen und am Abend herrscht in dieser Gegend ein lautstarkes, vielstimmiges Urwaldorchester.
 
 
Obwohl die Windbedingungen noch immer nicht ideal sind, muss die Crew der TAURUS langsam ans aufbrechen denken, weil die vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung langsam abläuft. Also werden die letzten Behördenwege erledigt und anschließend die Leinen losgeworfen. Glücklicherweise ist das Wetter günstiger als angenommen und die TAURUS rauscht mit geblähten Segeln aus dem Hafen und am ersten Tag mit Wind aus Nordwesten, Richtung Uruguay. Kurze Zeit später, schläft die günstige Brise ein und der Wind kann sich nicht mehr entscheiden, ob er drehen, schlafen oder stark wehen soll. Ein Defekt im Funksystem legt dann zu allem Überfluss auch noch die komplette Kommunikation lahm, sodass die TAURUS keine Nachrichten oder Wetterberichte empfangen kann. Als dann bei voller Fahrt auch noch der Spinnaker in der Mitte durchreißt und wenig später der Baumniederholer seinen Geist aufgibt, ist der Verdruss bei Barbara und Christoph vollkommen. Eine drastische Änderung des Luftdrucks und der Temperatur kündigen auch noch einen aufziehenden Sturm an, also versuchen die beiden das Gebiet so schnell wie möglich zu verlassen und im nächsten Hafen Schutz zu suchen. Hier trifft die TAURUS auch auf viele andere Schiffe, die auch auf dem Weg nach Patagonien oder zu den Falklandinseln sind. Die regelmäßigen Instandhaltungsarbeiten, an der TAURUS, müssen hier besonders sorgfältig durchgeführt werden, da es bis Kap Hoorn noch ein weiter und beschwerlicher Weg für Barbara und Christoph Einspieler und ihre TAURUS ist.
 
 
 
 
Quelle und Bilder www.sytaurus.com

 


 

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