ts-animations

Weniger tödliche Unfälle in Kroatien

Revier | 28.11.2010 - 05:50:42

Die alljährliche Wassersport Unfall-Statistik für die kroatische Adria zeigt eindeutige Tendenzen für eine Verbesserung der Sicherheit in dem beliebten Revier. Die Unfälle im Yachtsport mit tödlichem Ausgang sind im Vergleich zum Jahr 2009 deutlich zurückgegangen.

 
Im Jahr 2009 endeten in der Adria, Unfälle im Wassersport, noch in 25 Fällen tödlich, im Jahr 2010 waren hingegen nur noch 15 Tote zu beklagen. Allerdings stieg die Zahl der Schwerverletzten von 40 auf 45 Opfer. Unter den, zu Tode gekommenen Personen befanden sich 2010 fünf Skipper, die restlichen Todesopfer waren Schwimmer und Taucher. Die Einheiten von Search and Rescue (SAR) in Rijeka und Split verzeichnete 589 Hilferufe auf dem Seenotfunk Kanal 16 und der kroatischen Notrufnummer 9155, ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr mit 620 Hilferufen. Bei 319 Vorfällen leiteten die örtlichen Rettungseinheiten Maßnahmen ein, in die 755 Personen involviert waren.
 
 
Die Aufschlüsselung der Notfälle ergab:
 
technische Probleme
93
medizinischer Abtransport
37
auf Grund laufen
28
Mann über Bord
16
gekenterte Boote
15
Gesunkene Yachten
14
Kollision von Yachten 
13
Feuer an Bord
4
starker Wassere
3
Schwimmer, Taucher, Surfer
34
 
 
Durch die intensivere Zusammenarbeit zwischen SAR und SeaHelp, führen die beiden Hilfs- und Rettungsdienste je nach Einsatzlage ihre Rettungsaktionen auch gemeinsam durch.
 
 
Im Jahr 2010 hat SeaHelp 249 Einsätze zusammen mit SAR durchgeführt. In solchen Fällen wird der offizielle Meldeweg eingehalten. Vorfälle, bei denen Menschenleben auf dem Spiel stehen, werden von der SeaHelp-Einsatzzentrale sofort an SAR gemeldet und  auch in der Statistik der Kapitanerie geführt. Oft werden diese dringenden Einsätze umgehend wieder an SeaHelp delegiert, um den Betroffenen die schnellste Hilfe gewährleisten zu können, erklärt SeaHelp Geschäftsführer Wolfgang Dauser. In den Logbüchern der SeaHelp Einsatzkräfte standen am Ende der statistischen Erhebung insgesamt 502 Einsätze, bei denen die sechs Einsatzboote in Kroatien zusammen 7.762 Seemeilen in 1725 Betriebsstunden zurückgelegt haben, dabei wurden 27.936 Liter Treibstoff verbraucht. Besser ist auch das schnellere Eintreffen der Helfer am Ort des Geschehens geworden, die durchschnittliche Fahrzeit zum Einsatzort wurde auf nur 42 Minuten beschleunigt.
 
 
Die Einsatzbilanz von SeaHelp
 
In den Hafen geschleppt
196
Technische Probleme auf See behoben
78
Stromversorgung an Bord instand gesetzt
74
Treibstoff ausgegangen
41
Bergung wegen Grundberührung
26
Freischleppen
43
Ersatzteillieferungen
24
Feuer löschen an Bord 
3
 
 
 
 
 

Weitere Informationen www.sea-help.eu

 

 


 

Seiten (1): 1

Name Text
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben!

 
Kommentar schreiben
Name: *
eMail:
Homepage:
Titel:
Text:
eMail
Visuelle Bestätigung: =>
ts-animations
RSS Feed Follow ocean7magazin on TwitterFollow ocean7 on Facebook