
Kroatische Fischer fordern höhere Fangquoten
Ocean | 29.11.2010 - 05:05:52

Die Vereinigung der kroatischen Berufsfischer hat kundgetan, bei der nächsten offiziellen Tagung der International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT) eine deutliche Erhöhung der Fangquoten sowie eine Verlängerung der Fangzeit auf den vom Aussterben bedrohten Blauflossen Thunfisch zu beantragen.
Der Blauflossen Thunfisch (Thunnus thynnus), der wegen seines tiefroten Fleischs auch Roter Thun genannt wird ist im Atlantik und im Mittelmeer heimisch. Ausgewachsene Exemplare können bei einer Länge bis zu 4,5 Metern deutlich mehr als eine halbe Tonne wiegen. Diese Gattung ist weltweit massiv überfischt und gilt mittlerweile als, vom Aussterben bedroht. In den letzten 40 Jahren schrumpften die Bestände auf weniger als ein Fünftel der ursprünglichen Zahl. Der Grund für diese tragische Entwicklung ist die steigende Nachfrage, vor allem des japanischen Markts. In Japan werden fast 80 Prozent der, Jahresproduktion von über fünf Millionen Tonnen Thunfisch verbraucht. Das Fleisch von Thunfischen enthält, durch seine Position in der Nahrungskette große Mengen von Methylquecksilber, das sich toxisch auf das Nervensystem auswirkt sowie Leber-, Nieren- und Herzschäden verursachen kann.
Quellen: International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT) und Soline
| Empfehlen | 2.935 Klicks | Gernot Weiler |
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skippy
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Den Antrag könnte man sich sparen! Jeder weiss, das sich NIEMAND an die vereinbarten Fangquoten hält! Kommentar melden | 29.11.2010 - 08:14:36 |
| silversurfer |
Thunfisch in der Adria? Das glaube ich nicht. Thunfisch gibt es doch nur in Dosen bei Spar und Billa. Kommentar melden | 29.11.2010 - 08:25:10 |
| LowTech |
Eigene Interessen? Ist ja interessant, der Chef von den Kroatischen Fischern, findet, dass es zu viele Thunfische in der Adria gibt und will selbstlos die anderen Fischbestände schützen. Hat der andere Zahlen als der Rest der Welt? Oder sind da etwa eigene Interessen im Spiel? Ich hoffe wir müssen uns beim segeln in Kroatien jetzt nicht vor einer wahren Thunfischplage fürchten. Berufsfischerei, Vernunft und Umweltschutz lassen sich offensichtlich nur schwer unter einen Hut bringen. Kommentar melden | 29.11.2010 - 09:25:49 |
| silversurfer |
Wahrscheinlich frisst der kroatische Fischereichef auch adriatische Delfine. Gibt es ohnehin zu viele! Die schwimmen immer aggressiv um die Yachten herum und grinsen dabei blöd. Kommentar melden | 29.11.2010 - 09:40:56 |
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skippy
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Richtig! Kommentar melden | 29.11.2010 - 12:15:05 |
TomP ![]() |
Hochinteressanter Bericht, Danke! Kommentar melden | 30.11.2010 - 11:24:32 |