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TAURUS: Landgang und Ersatzteilprobleme

People | 07.12.2010 - 12:59:59

Auf ihrer Reise, entlang der Küste des südamerikanischen Kontinents haben Barbara und Christoph Einspieler einen Zwischenstopp in Uruguay gemacht. Den Aufenthalt nutzten die beiden angehenden Weltumsegler zu ausgedehnten Ausflügen in das angrenzende Hinterland.

 
Bei ihrem Aufenthalt in Uruguay nutzt die Crew der Segelyacht TAURUS die Zeit für Ausflüge in die grandiose Natur der Region. Erstes Ziel für Barbara und Christoph Einspieler sind die Wasserfälle von Iguazu, die genau im Grenzgebiet zwischen Argentinien, Paraguay und Brasilien liegen. Am beeindruckendsten empfand das österreichische Seglerpärchen die Garganta del Diablo einen halbkreisförmigen Wasserfall, bei dem die Wassermassen 100 Meter in die Tiefe stürzen. Auch der Itaipu Staudamm, der mit seiner 196 Meter hohen Staumauer eines der größten Wasserkraftwerke der Welt ist, wurde besichtigt.
 
 
Barbara und Christoph nutzen ihre Ausflüge aber auch für wichtige organisatorische Notwendigkeiten und Einkäufe. Da die Versorgung mit Ersatzteilen in dieser Region nicht sichergestellt ist, müssen wichtige Besorgungen selbst durchgeführt werden. Die ortsansässigen Segelläden haben das meiste Material nicht lagernd. Opferanoden, ein neuer Bugbeschlag und unzählige andere Dinge, die man auf einer langen Schiffsreise benötigt müssen, streikenden Zöllnern und anderen örtlichen Widrigkeiten zum Trotz, in Europa bestellt werden. Damit bei den langen Wartezeiten keine Langeweile aufkommt, beschäftigen sich die beiden Abenteurer mit der Instandsetzung und Pflege ihrer TAURUS. Die ständig wiederkehrenden Rostflecken müssen versorgt, und auch der zerrissene Spinnaker muss genäht werden. Zur Unterhaltung besuchen die zwei angehenden Weltumsegler eine Sambashow oder einen beeindruckenden Vogelpark, in dem sie die einheimische Fauna aus nächster Nähe kennenlernen können. Auch die Freundschaft mit anderen Seglern hilft Barbara und Christoph die Gegend zu erkunden und die, nervenaufreibende Wartezeit auf dringend benötigte Postsendungen aus der Heimat zu verkürzen. Gustavo vom TransOcean-Verein hilft auch mit, die noch fehlenden Sachen aufzutreiben.
 
 
 
 
 

Quelle und Bilder www.sytaurus.com

 

 


 

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