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BMW raus aus dem Americas Cup

Regatta | 24.12.2010 - 05:19:05

Oracle Racing, der aktuelle Verteidiger des Americas Cups, muss ab Ende des Jahres ohne seinen Hauptsponsor BMW weiter machen. Die Gründe für die Entscheidung der bayrischen Automobilbauer dürften einerseits geschäftlicher Natur sein, aber auch in der Entwicklung des Cups an sich liegen.

 
Der bayrische Autohersteller BMW beteiligte sich seit dem Jahr 2002 als Sponsor von Larry Ellison Oracle Racing Teams. Beim letzten Americas Cup siegte das damalige BMW Oracle Racing Team überlegen gegen das Team Alinghi. Nicht zuletzt wegen der, technologischen Schlagkraft der Techniker und Ingenieure von BMW. Besonders die, konsequent und unter höchstem Aufwand betriebene Materialtechnik, die es ermöglichte den siegreichen Trimaran mit seinem revolutionären Flügelrigg extrem leicht und stabil zu konstruieren, wurde maßgeblich von den BMW-Experten vorangetrieben.
 
 
Sprecher von BMW sowie Russel Coutts sind stolz auf das Erreichte, für BMW war es offenbar der krönende Abschluss des Engagements im Americas Cup. Auslösender Punkte für die Entscheidung der bayrischen Automobilbauer dürften geschäftliche Entscheidungen und die Einschätzung sein, dass der Aufwand nicht der erwarteten Absatzsteigerungen entspricht. Auch die absehbare und von vielen Kennern der Regattaszene befürchtete Entwicklung des ehrwürdigen Americas Cups zu einem futuristischen Multimedia Spektakel, das bei den Zusehern an Popularität verliert, dürfte bei der Entscheidung der BMW Führung eine ausschlaggebende Rolle gespielt haben.
 
 
 
 
 

Bilder Gilles Martin-Raget

 

 


 

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