
Im Land eines Russell Coutts, Grant Dalton oder Sir Peter Blake. Zweifellos eines der weltweiten Zentren des Segelsports. Auckland „City of Sails“ weist mehr Yachten pro Einwohner auf als jede andere Stadt weltweit. Die Crew der SLEIPNIR 2 berichten über ihre Erlebnisse aus dem Mekka des Segelsports.
Es wird der erwartet harte Schlag von Nukualofa / Tonga nach Neuseeland, aber nach einigen Segeltagen hart am Wind legt „Sleipnir2“, bedingt durch den Ausfall des Steuerbordmotors, in einem Husarenstück etwas ruppig am Quarantäne-Pier von Opua an.
Wir sind im Land eines Russell Coutts, Grant Daltons oder Sir Peter Blakes (t) und wir genießen die Zeit mit den nahezu täglichen Willkommensfeiern für die Neuankömmlinge in der Einklarierungsmarina Opua, bevor wir uns an den längst reservierten Liegeplatz in der Town Basin Marina von Whangarei verlegen.
Neuseeland ist ohne Frage weltweit eines der Zentren des Segelsports. Entlang des Hatea - River befinden sich zwischen Whangarei-Stadt und Whangarei-Hafen Werften, Workshops und Betriebe für jedweden Bereich des Yachtwesens, und sowohl das technische Wissen als auch die Begeisterung der Kiwis in Zusammenhang mit dem Bootsbau sollten über jeden Zweifel erhaben sein – lediglich bei der Einhaltung von Terminen wird unsere Geduld teilweise strapaziert. In jedem Fall der richtige Ort um „Sleipnir2“ in Bestform zu bringen, bevor wir Ende April zu den melanesischen Inselstaaten Fidschi, Vanuatu und Papua Neuguinea aufbrechen werden.

Auffällig ist der umfangreiche Gebrauchtbootsmarkt auf der Nordinsel, der eine ungeheure Vielfalt an Mono- und Multihulls aller Baumaterialien, Größen, Ausstattungen und Preisniveaus anbietet. Besonders gilt dies natürlich für Auckland, der „City of Sails“, das zweimal Schauplatz des America’s Cup war und das mehr Yachten pro Einwohner aufweist als jede andere Stadt weltweit.
Bedingt durch die derzeitige Rezession des Inselstaates ist die Situation für den Kaufinteressenten besonders günstig, und es scheint uns fast, dass die Ideen und Pläne mancher, von hier aus mit einem Boot zu den pazifischen Inseln in See zu stechen, ohne den langen Weg von Europa auf sich zu nehmen, immer mehr Anhänger finden werden.
Unter
www.trademe.co.nz könnte es sogar gelingen, eine Übersicht über die verschiedenen Angebote des Bootsmarktes sowie Vergleichsmöglichkeiten zu bekommen.
Text & Fotos: Evi Strahser & Wolfgang Wirtl www.sleipnir2.at
