ts-animations

Blick in die Zukunft

Thomas Dobernigg BLOG | 03.06.2011 - 17:20:59

Zwei der besten Offshore-Regattasegler, die Österreich je hervorgebracht hat, sparten bei der Siegerehrung der Alpe Adria Sailingweek nicht mit Lob und warfen einen Blick in die Zukunft dieser Veranstaltung.

Die Stimmung war etwas gedämpft, als bei der Alpe Adria Sailingweek am Galaabend die Siegerehrung begann. Der Grund: Eine Kollision mehrerer Schiffe an der ersten Boje mit erheblichem Schaden und eine grobe Unsportlichkeit im Zusammenhang mit der Regelung, die Schiffe der Einheitsklasse vor der ersten Wettfahrt voll zu tanken.

Vor allem der Zusammenprall der Fahrtenyachten – darunter eine nagelneue Dufour – sorgte für angeregten Gesprächsstoff. „Maßlose Überschätzung der eigenen Fähigkeiten“, war der generelle Tenor.

Zu einer derartigen Aussage ließ sich Österreichs prominentester Segler und Teilnehmer an der AASW, Hubert Raudaschl, nicht hinreissen. Die Kollission war für ihn kein Thema – darüber sollen Schiedsrichter urteilen. Wohl aber war für ihn die Zukunft der Alpe Adria Sailing Week ein Aspekt: „Ich liebe diese Veranstaltung, weil sie von den Kärntnern zu einer einzigartigen Sache gemacht wurde. Eine außergewöhnliche Segelwoche, vermutlich die beste, die es in der Adria gibt. Deshalb bin ich hier auch immer gerne dabei,“ sagte Raudaschl bei der Siegerehrung. Er gewann seine Klasse der Fahrtenyachten mit Spinnaker souverän.

Dann ein mahnendes Wort von Raudaschl, dem Mann, der zehn Mal (!) für Österreich an Olympischen Spielen teilgenommen hat: „Ich denke, es ist an der Zeit, in die Zukunft zu blicken. Es gibt viele Fahrtensegler, die mit einer nicht so sehr erfahrenen Crew teilnehmen und da wäre es richtig, wenn die Klasse der Fahrtenyachten ohne Spi mehr Teilnehmer bekäme. Auch ich segle mit einer Crew, mit der ich wenig bis gar nicht trainiere und werde auch nicht jünger. Ich würde mich freuen, wenn beim nächsten Mal so viele Yachten dabei wären, dass der Veranstalter eine Obergrenze einführen muss. Ich schätze die familiäre Atmosphäre, die diese AASW zu etwas ganz Besonderem macht“.

Christian „Kletzi“ Bayer, der Skipper von Österreichs schnellstem Offshore-Racer „Aquila“, einer TP 52, nannte die AASW ebenfalls eine einzigartige und die vermutlich beste Regatta in der Adria: „Ich freue mich schon darauf, auch im kommenden Jahr wieder mit unserem Team und unserem schnellen Schiff hier dabei zu sein“.

Ungeteiltes Lob gab es auch für Bojan Gale, den Wettkampfleiter, der in seiner souveränen Art für den optimalen Ablauf der einzelnen Wettfahrten sorgte. Viele der AASW-Teilnehmer waren sich einig: "Bojan ist der derzeit beste Mann für Regatta-Veranstaltungen in der Adria". Er agiert ohne jede Eitelkeit und mit bestechendem Fachwissen und einem großen Gefühl für die Entwicklung von Wind und Wetter. 


 

Seiten (1): 1

Name Text
Segelschule eMail Homepage

Zukunft

Es kann nur immer besser werden ;-)

Kommentar melden | 17.06.2011 - 11:27:03


 
Kommentar schreiben
Name: *
eMail:
Homepage:
Titel:
Text:
eMail
Visuelle Bestätigung: =>
ts-animations
RSS Feed Follow ocean7magazin on TwitterFollow ocean7 on Facebook