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Der Sonne entgegen

Regatta | 29.01.2009 - 10:57:02

Österreichs Segelasse hoffen beim Weltcup vor Miami auf einen Platz an der Sonne. Der ISAF Sailing World Cup, für alle olympischen Klassen definiert, und in Summe sieben Events schwer, geht ab 26. Jänner vor Miami in die zweite Runde. Österreich schickt drei Boote ins Rennen und darf im Idealfall mit zwei Podestplätzen spekulieren.

 
Mit guten Erinnerungen kehren Matthias Schmid (28) und Florian Reichstädter (28) nach Miami zurück. 2006 segelte das Duo auf Rang fünf, diesmal wollen die beiden Wiener, die sich seit 2001 das 470er-Cockpit teilen, mehr. „Wir haben unsere Sparringpartner Stuart McNay und Graham Biehl im Training voll fordern können, so gesehen sollten wir hier ganz vorne mitsegeln“, strahlt das Duo Optimismus aus. Neben den beiden Amerikanern, die den Weltcup-Auftakt in Melbourne dominierten, wähnt Schmid auch die WM-Fünften Onan Barreiros und Aaron Sarmiento (ESP) in der Pole-Position um den Sieg.
 
 
Nico Delle Karth und Niko Resch (24), seit einem Jahrzehnt auf gemeinsamen Erfolgskurs, peilen vor Miami ebenfalls einen Podestplatz an. Delle Karth, der heute seinen 25. Geburtstag feiert, sieht in Paul Campbell James und Mark Asquith die größte Konkurrenz. „Die Briten haben den gesamten Winter über in Australien trainiert und ihre Stärke mit dem Sieg vor Melbourne eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“ Auch das spanische Brüderpaar Federico und Arturo Alonso sollte laut Delle Karth um den Gesamtsieg ein Wörtchen mitsprechen, „die regierenden Vize-Europameister und WM-Sechsten muss man immer auf der Rechnung haben.“
 
 
Gänzlich anders die Vorzeichen für Sylvia Vogl, die mit Alexandra Wollner eine neue Vorschoterin an Bord hat und verständlicherweise tief stapelt. „Wir arbeiten sehr hart, können aber nicht binnen weniger Wochen aufbauen wofür man Monate wenn nicht gar Jahre braucht. Alexandra ist sehr bemüht, dennoch ist Geduld gefordert“, so die regierende Europameisterin. Carolina Flatscher, an der Vorschot Vogls Olympia-Achte, absolviert derweilen auf der Innsbrucker Universität Prüfungen und hält sich mit intensivem Trockentraining fit.
 
Am 31. Jänner finden die Medal Races der Top Ten jeder Klasse statt.
 
Text & Bilder Dominic Marsano
 
 
 
 


 

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