Traumstart in Miami

Regatta | 30.01.2009 - 10:59:39

Nico Delle Karth und Niko Resch verbuchen vor Miami einen fulminanten Start in die neue Weltcupsaison und streifen als Führende das gelbe Trikot über. Der erste Leichtwindtag vor Miami brachte einige Turbulenzen mit sich, was an der Führung von Nico Delle Karth und Niko Resch aber ebenso wenig änderte, wie am Vorwärtsdrang von Sylvia Vogl und Alexandra Wollner, Matthias Schmid und Florian Reichstädter.

 
„Es hat ungemein Spaß gemacht“, viel mehr war den heimischen 49er
Assen nach dem Galaauftritt vor Miami nicht zu entlocken und viel mehr gab es nach der Lehrstunde auch nicht zu analysieren. Mit zwei überlegenen Wettfahrtsiegen und Rang drei nahmen die Österreicher der Konkurrenz zum Auftakt der Weltcup-Regatta über weite Strecken den Wind aus den Segeln. Zurück am Land ließ das Duo mit der Bemerkung, „das geht noch besser“, aufhorchen.
„Die drehenden Winde sind uns mit Sicherheit entgegen gekommen. Wir waren taktisch nahezu fehlerfrei, technisch gesehen hat man die sechswöchige Winterpause aber sehr wohl gespürt.“ Punkto Bootsgeschwindigkeit und Manöver sei noch einiges aufzuholen, auch werde die Konkurrenz mit Sicherheit stärker. „Wir haben auch von den Fehlern unserer Gegner profitiert, ich kann mir nicht vorstellen, dass wir jeden Tag so einfaches Spiel haben werden“, gibt sich Delle Karth keinen Illusionen hin. „Nach drei von insgesamt 15 Wettfahrten Hochrechnungen anzustellen wäre Blödsinn, wir haben heute aufgezeigt und können uns zu Recht darüber freuen. Morgen ist ein neuer Tag“, ergänzt Resch.
 
Ebenfalls Grund zur Freude haben Sylvia Vogl und Alexandra Wollner die nach zwei Wettfahrten auf Platz drei rangieren. „Beide Starts waren perfekt, die Kreuztaktik ebenso, wir haben unsere Siegeschancen auf dem Vorwindkurs vergeben“, resümiert Sylvia Vogl, die den regierenden Weltmeisterinnen Erin Maxwell und Isabelle Kinsolving über weite Strecken Parole bieten konnte.
 
 
Weniger positiv klingt hingegen die Zwischenbilanz von Matthias Schmid und Florian Reichstädter. „Bei uns hat rein gar nichts funktioniert. Weder die Starts, noch die Manöver und erst recht nicht die Bootsgeschwindigkeit. Wir haben überhaupt nicht an unsere Trainingsleistungen anschließen können und müssen den Tag so schnell wie möglich abhaken“, macht das Duo keinen Hehl aus seiner Enttäuschung.
 
Die Rolex Miami ORC, im Rahmen derer 436 Segler aus 41 Nationen in insgesamt 13 olympischen Bootsklassen um Weltcuppunkte segeln, dauert bis einschließlich 31. Jänner.
 
Zwischenstand nach dem ersten Tag
 
49er (3 Wettfahrten)
1. Nico Delle Karth/Niko Resch                    AUT    5 (1/1/3)
2. John Pink/Rick Peacock                            GBR   11 (7/2/2)
3. Billy Gooderham/Ian Hogan                      CAN   12 (4/7/1)
 
470er Damen (2 Wettfahrten)
1. Erin Maxwell/Isabelle Kinsolving             USA    3 (1/2)
3. Sylvia Vogl/Alexandra Wollner                  AUT    5 (2/3)
 
470er Herren (2 Wettfahrten)
1. Stuart McNay/Graham Biehl                      USA    4 (3/1)
7. Matthias Schmid/Florian Reichstädter    AUT    15 (10/5)
 
 
Text & Bilder Dominic Marsano
 
 


 

Seiten (1): 1

Name Text
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben!

 
Kommentar schreiben
Name: *
eMail:
Homepage:
Titel:
Text:
eMail
Visuelle Bestätigung: =>
ts-animations

Tamm Media
Gaastra
RSS Feed Follow ocean7magazin on TwitterFollow ocean7 on Facebook