ts-animations

Olympic Test Regatta, Geritzers taktische Meisterleistung

Regatta | 10.08.2011 - 04:32:13

Andreas Geritzer wächst bei der Olympic Test Regatta trotz starker Rückenschmerzen über sich hinaus und segelt den ersten heimischen Tagessieg ins Trockene. Matthias Schmid und Florian Reichstädter bleiben ihrer erfolgreichen Linie treu, Lara Vadlau und Eva Maria Schimak setzen eine weitere Duftnote.

Das Segelrevier vor Weymouth bleibt ungemein selektiv und eine Herausforderung für sich. Nach zwei Starkwindtagen an der Grenze des Machbaren, verloren die Elemente deutlich an Würze, dafür war die Piste mit extremen Drehern und Böen gepflastert. Eine kluge Taktik und gute Nerven waren entscheidend. Es waren das heimische 470er-Quartett und Andreas Geritzer im Einsatz und zogen sich zum Teil blendend aus der Affäre. Allen voran Andreas Geritzer, der trotz seiner gesundheitlichen Probleme den ersten heimischen Tagessieg im Rahmen der Olympic Test Regatta ins Trockene brachte.

Der Neusiedler, dessen Antritt bis zuletzt in den Sternen stand und der nach wie vor mit starken Rückenschmerzen agiert, wuchs in der insgesamt siebenten Wettfahrt über sich hinaus und distanzierte das restliche Feld dank einer exzellenten Kopfarbeit. In der anschließenden Runde kam der EM-Dritte von Helsinki nicht mehr wirklich vom Fleck und musste sich mit Rang 36 zufrieden geben.

Andreas Geritzer: „Für eine gute Wettfahrt hat es nach dem gestrigen Ruhetag gereicht, danach war ich komplett leer und ausgepowert. Als Gejagter wächst du leichter über dich hinaus, die Verhältnisse sind mir entgegen gekommen, ich war positiv angespannt, habe die Schmerzen leichter wegstecken können und bin wirklich gut gesegelt. Dieser Tagessieg macht zwar das Kraut nicht wirklich fett, ist aber Balsam für die Seele, weil ich gesehen habe, dass der Kopf funktioniert.“

Matthias Schmid und Florian Reichstädter bleiben bei der Olympic Test Regatta auf Erfolgskurs. Die 470er Asse, die bis dato mit einer konstanten Serie überzeugen, fügen ihrer Serie die Plätze 10 und 15 hinzu und liegen im Zwischenklassement auf Rang neun.

Matthais Schmid: „Die erste Wettfahrt geht absolut in Ordnung. Wir sind solide gesegelt und können auch mit dem Ergebnis sehr gut leben. In der zweiten Runde haben wir gleich zu Beginn einen taktischen Fehler gemacht und sind brutal durchgereicht worden. Wir haben extrem gefightet und noch ordentlich Meter und Plätze gut gemacht, so gesehen ist auch der 15. Platz zufriedenstellend. Wir spüren, dass wir mit den Besten der Besten mitfahren können und wollen unbedingt ins Medal Race. Zwischen Platz fünf und 15 ist es aber derart eng, dass in den beiden abschließenden Wettfahrten noch alles passieren kann.“

Lara Vadlau und Eva Maria Schimak setzen mit einem achten Wettfahrtsplatz eine weitere Duftnote und rangieren nach acht Wettfahrten auf Platz 19.

 

Zwischenstand mit einem Streichresultat:

470er Herren, 8 Wettfahrten, 32 Teams

1. Pierre Leboucher/Vincent Garos FRA 19

9. Matthias Schmid/ Florian Reichstädter AUT 65 (6,(17),2,16,7,9,10,15)

Laser, 8 Wettfahrten (55 Starter)

1. Andrew Murdoch NZL 37

19. Andreas Geritzer AUT 126 (25,3,24,29,25,19,(36)

470er Damen, 8 Wettfahrten, 26 Teams

1. Hannah Mills/Saskia Clark GBR 24

19. Lara Vadlau/Eva Maria Schimak AUT 110 (5,16,12,22,(25),23,8)

49er, 9 Wettfahrten, 24 Teams

1. Iker Martinez/Xabier Fernandez ESP 24

9. Nico Delle Karth/Niko Resch AUT 77 (17),3,4,13,14,7,9,11,16)

Finn, 6 Wettfahrten, 27 Starter

1. Ben Ainslie GBR 12

21. Florian Raudaschl AUT 89 (11,23,16,21,19,(26)

 

Quelle Dominic Marsano

Bilder Marsano & Kaufmann

 


 

Seiten (1): 1

Name Text
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben!

 
Kommentar schreiben
Name: *
eMail:
Homepage:
Titel:
Text:
eMail
Visuelle Bestätigung: =>
ts-animations
RSS Feed Follow ocean7magazin on TwitterFollow ocean7 on Facebook