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Olympic Test Event, Weymouth bleibt am Gas

Regatta | 12.08.2011 - 04:01:02

Weymouth zeigt weiterhin die Krallen, Delle Karth und Resch bleiben neunte, Florian Raudaschl und die Finnklasse wegen zu viel Wind im Hafen. Der Ruhetag wurde für beide Klassen gestrichen um Versäumtes nachzuholen, Matthias Schmid und Florian Reichstädter bestreiten ebenfalls ihr finales Medal Race.

Nico Delle Karth und Niko Resch kamen in den letzten Wettfahrten, die abermals mit einer kräftigen Brise gewürzt waren, auf die Plätze 7 und 13. Damit bleiben die Weltranglisten-Ersten bei der Olympic Test Regatta auf Rang neun. Die beiden noch ausständigen Wettfahrten werden nachgeholt, das Medal Race der 49er Klasse erfolgt am Samstag. Die Finnklasse kam zu keinen weiteren Ergebnissen, das Versäumte wird ebenfalls nachgeholt.

Niko Resch: „Wir sind gut unterwegs, versalzen uns aber immer wieder durch saudumme Fehler die Suppe. Heute waren es die schlechten Manöver, mit denen wir uns das Leben unnötig schwergemacht haben. Wir haben mit Sicherheit nichts verlernt, aber im Moment geht einfach zu wenig auf.“

Jetzt werden ebenfalls die Medal Race Entscheidungen im 470er und Laser ausgetragen, während Matthias Schmid und Florian Reichstädter als Neunte ins Rennen gehen, tritt Andreas Geritzer die Heimreise an. Der Neusiedler, der trotz seiner Rückenprobleme an den Start ging, zeigte mit Genieblitzen, was möglich gewesen wäre, und wird gesamt 18. Ebenfalls am Heimweg sind Lara Vadlau und Eva Maria Schimak, die die erhofften Etappenerfolge einfahren konnten und bei ihrer internationalen Feuerprobe auf Platz 20 landen.

Georg Fundak über Andreas Geritzer: „Andreas war in einer sehr guten Verfassung und wäre vorne mitgesegelt, das hat er hier trotz seiner Rückenprobleme eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Unsere Physiotherapeuten haben Unglaubliches geleistet, gegen Ende ist die Kraft zurückgekommen und damit auch die Sicherheit. Unter Berücksichtigung der Umstände hat er eine Weltklasseleistung geboten, aber wir haben noch Hausaufgaben zu erledigen. Am Vorwindkurs sehe ich bei Wind noch Verbesserungspotential, auch in mentaler Hinsicht gilt es noch zu arbeiten.

Georg Fundak über Vadlau & Schimak: Auch mit Lara und Eva Maria bin ich sehr zufrieden, sie haben bei Starkwind einen Schritt nach vorne, und ein paar richtig gute Sachen gemacht. Auf der anderen Seite gibt es aber auch eine Menge zu tun. Weymouth hat ihre Schwächen aufgedeckt und das war das Ziel. Jetzt beginnt die Arbeit, ich bin zuversichtlich, dass die Mädchen die Olympia-Qualifikation schaffen. Wenn nicht im Dezember vor Perth, dann 2013 bei der Weltmeisterschaft in Barcelona.“

Zwischenstand mit einem Streichresultat:

49er, 13 Wettfahrten, 24 Teams

1. Iker Martinez/Xabier Fernandez ESP 42

9. Nico Delle Karth/Niko Resch AUT  116 (17),3,4,13,14,7,9,11,16,7,12,7,13)

470er Herren, 10 Wettfahrten, 32 Teams

1. Pierre Leboucher/Vincent Garos FRA 32

9. Matthias Schmid/Florian Reichstädter AUT 91 (6,(17),2,16,7,9,10,15,10,16)

Finn, 8 Wettfahrten, 27 Starter

1. Ben Ainslie GBR 15

22. Florian Raudaschl AUT  130 (11,23,16,21,19,(26),19,22)

Laser, 10 Wettfahrten (55 Starter)

1. Andrew Murdoch NZL 48

18. Andreas Geritzer AUT 142 (25,3,24,29,25,19,1,(36),3,13)

470er Damen, 10 Wettfahrten, 26 Teams

1. Hannah Mills/Saskia Clark GBR 37

20. Lara Vadlau/Eva Maria Schimak AUT 151 (5,16,12,22,(25),23,8, OCS,14)

 

Quelle Dominic Marsano

Bilder Marsano & Kaufmann

 


 

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