
America´s Cup World Series, Kiwis feiern zweiten Tagessieg
Regatta | 12.08.2011 - 04:29:17
Das Opening der AC World Series - ausgetragen auf 45 Fuß langen Hightech Katamaranen und gesegelt vor Cascais bleibt ein gewaltiges Kino. Es wurden neuerlich in drei Fleet Race Wettfahrten die Top 6 für die anschließenden Match Race Duelle ermittelt und abermals hatten die Neuseeländer um Steuermann Dean Barker das beste Ende für sich.
Die Rennmaschinen, deren komplette Segelfläche der Größe eines Tennisplatzes nahe kommt, gaben sich zunächst und wie am letzten Tag in drei Fleet Race Wettfahrten die Kante. Im Anschluss gingen die Top 6 in direkten Duellen und auf der Jagd nach Extrapunkten neuerlich aufeinander los.
Die erste Fleet Runde entschied das schwedische Artemis Team für sich, Oracle Racing Coutts und Oracle Racing Spithill landeten auf den Plätzen zwei und drei, die Koreaner um 49er Ex-Europameister Chris Draper (GBR) lieferten mit Rang vier die nächste Talentprobe ab. Für Emirates Team New Zealand blieb nach zwei Penaltys nur Platz fünf, dafür verlief die zweite Wettfahrt ganz nach dem Geschmack der Kiwis, die einen Start-Ziel hinlegten und die Oracle Crews um James Spithill und Russell Coutts auf die Plätze verwies. Das China Team segelte auf Rang vier, alle neun Boote waren innerhalb von zwei Minuten im Ziel. Auch im dritten Heat zogen die Neuseeländer allen davon, Rang zwei ging diesmal an Artemis Racing, James Spithill und Oracle Racing wurden trotz Frühstarts und dem Neubeginn des Rennens noch dritte. Damit waren für die anschließenden Match Race Duellen neben den Neuseeländern beide Oracle Racing Katamarane, Artemis Racing, Team Korea und das Französische Energy Team gesetzt. Demnach schafften exakt dieselben Teams wie zuletzt den Einzug in die Match Race Serie und die Chance auf Bonuspunkte.
Im ersten direkten Duell des Tages traf der Fünfte nach dem Grunddurchgang, Team Korea auf den Sechsten, Team Energy. Das Duell verlief knapp, letztendlich hatten aber Chris Draper und die Asiaten das bessere Ende für sich. Anschließend kam es zum internen Stallduell der Oracle Racing Teams, die im Grunddurchgang die Plätze drei und vier belegt hatten. Coutts fabrizierte einen Frühstart, damit war der Weg für Spithill und Co. frei, die den vierfachen Cup-Champion unter Kontrolle bekamen und bis ins Ziel nichts mehr anbrennen ließen. Im letzten Durchgang des Tages besiegten Dean Barker und Team Emirates New Zealand das schwedische Artemis Team um Steuermann Terry Hutchinson (USA).
Die Kiwis, die bisher den stärksten Eindruck hinterließen, sind damit zum zweiten Mal Tagessieger und führen das Match Race Ranking mit drei Zählern Vorsprung an. Jetzt folgen wieder drei Fleet Race´s und neuerlich die direkten Duelle der besten sechs. Am Samstag wird zunächst das Halbfinale gesegelt, anschließend wird der Match Race Gewinner ermittelt. Die AC World Series wird am Sonntag mit einem finalen Fleet Race (Champion of Cascais) abgeschlossen.
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Cascais AC Match Race Zwischenstand:
1. Emirates Team New Zealand 20
2. Oracle Racing Spithill 17
3. Artemis Racing 15
4. Team Korea 13
5. Oracle Racing Coutts 12
6. Energy Team 12
Quelle: PROFS media service Dominic Marsano & Klaus Rieder
Bilder: Guilain Grenier www.oracleracing.com & www.americascup.com
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