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Mit Minikatamaran durchs Mittelmeer

People | 24.08.2011 - 04:24:56

Seit Montag dem 22. August 2011 sind zwei österreichische Extremsportler dabei, das Mittelmeer mit einem nur 4,65 Meter langen, aufblasbarem Katamaran zu überqueren. Der Name des abenteuerlichen Projekts lautet Med Sea Salute.

Die beiden österreichischen Extremsportler Philipp Benda (38) und Christian Redl (35)machten sich vergangenes Wochenende auf den Weg, um von Albissola in der Nähe Genuas nonstop nach Hammamet in Tunesien zu segeln.

Das Besondere an der Reise ist, dass die beiden Athleten mit einem nur 4,65 Meter langen Katamaran unterwegs sind, der mit aufblasbaren Schwimmern ausgerüstet ist. Obwohl die beiden Extremsportler sicher einiges gewohnt sind, Philipp Benda ist Weltrekordhalter im Long Distance Kite Surfen, Christian Redl achtfacher Weltrekordler im Apnoe Tauchen, haben sie sich unter der Führung ihres Mentalcoaches und Managers Thomas Tschernitschek sorgfältig mit Hypnose und Meditationsübungen auf die verschiedensten Situationen des Projekts vorbereitet.

Die etwa 570 Seemeilen lange, Route führt ausgehend von Albissola 30 Kilometer westlich von Genua nach Süden, entlang der Westküste Korsikas durch die Straße von Bonifacio zum Magic Life Club Africana im tunesischen Hammamet. Die gesamte Strecke wollen Benda und Redl bei günstigen Winden bis zum 29. August erreichen.

Der Katamaran der Firma Grabner hat eine Rumpflänge von 4,65m und wiegt nur 68 Kilo und passt zerlegt in einen normalen PKW. Das Trampolin verfügt nur über eine Fläche von 1,90 x 1,50 Meter und bietet den einzig möglichen Aufenthaltsort der beiden Extremsportler. Zusätzlich befinden sich am Trampolin sämtliche Lebensmittel, Wasser und alle benötigten Ausrüstungsgegenstände. Die beiden wagemutigen Seefahrer werden die gesamte Reisezeit auf einer Fläche von von nicht einmal 3 m² verbringen. Das Schiff wurde fürs Freizeitsegeln auf Seen oder küstennahen Gewässern konstruiert und kann technisch nicht mit einer hochseetauglichen Yacht verglichen werden.

Auf ihrer Reise werden die zwei Abenteurer sowohl mit Kompass und Karten als auch mit GPS navigieren, für eventuelle Notfälle steht ein Satellitentelefon zur Verfügung. Philipp Benda, auf dessen Initiative das Projekt ins Leben gerufen wurde, schätzt die Situation an der korsischen Küste wegen des zu erwartenden Mistrals als schwierig ein. Der Taucher Christian Redl sieht die größte Herausforderung im mentalen Bereich, da es ungewiss ist, was die beiden Extremsportler erwartet.

Nach ihrer Abfahrt gerieten die beiden nach wenigen Stunden in eine Flaute und befanden sich auf der Position 43° 50.400'N 008° 22.600'E.

Quelle und Bilder Thomas Tschernitschek

Weitere Informationen Philipp Benda

Reiseverlauf auf facebook

 


 

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