
Ocean | 20.10.2011 - 09:44:10
Die Rainbow Warrior III, das neue Flaggschiff von Greenpeace wurde jetzt getauft. Ihre erste Fahrt führt die Elbe hinauf bis in die Hansestadt Hamburg. Hier kann die Rainbow Warrior III am Wochenende, 22. und 23. Oktober besichtigt werden.
Die neue Rainbow Warrior setzt ökologische Maßstäbe. Als Segelboot konzipiert und mit einer Gesamtsegelfläche von 1300 Quadratmetern verteilt an zwei A-Masten ausgerüstet, soll sie hauptsächlich gesegelt werden. Nur bei ungünstigen Wetterbedingungen kommen verbrauchsarme Dieselmotoren zum Einsatz. Hafenmanöver werden mit Hilfe eines Elektromotors gefahren.
Ganz den ökologischen Prinzipien folgend wird während der Reisen das Trinkwasser aus dem Meer gewonnen und das Abwasser an Bord wieder aufbereitet. Und natürlich wird auch, vorbildlicher als in so manch einem Privathaushalt an Land, auch auf See der Müll getrennt.
Etwas ganz Besonderes an Bord ist außerdem der Hubschrauberlandeplatz am Heck des Segelschiffes, der so manch einen Einsatz auf See erleichtern wird.
Finanziert wurde der Bau des neuen Flaggschiffs durch über 100 000 Einzelspenden, wobei der Spender jeweils festlegen konnte, für welchen Teil des Schiffes oder welchen Einrichtungsgegenstand sein Geld verwendet werden sollte.
Die neue Rainbow Warrior III, löst nach 22 Jahren ihre Vorgängerin ab, die nun als schwimmendes Hospital in Bangladesch all denen Hilfe bringen soll, die schon jetzt in abgeschiedenen Gebieten unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden. Die erste Rainbow Warrior wurde 1985 durch einen von der französischen Regierung veranlassten Bombenanschlag im Hafen von Auckland versenkt.
Bevor die Rainbow Warrior III nun zu ihrer Dankestour nach Amsterdam, London und Kopenhagen aufbricht und sich anschließend in die amerikanischen Gewässer aufmacht, ist sie zu Gast im Hamburger Hafen und empfängt Gäste, um über ihre umweltfreundliche Technik und ihre Ziele zu informieren.
Besichtigt werden kann der Greenpeace-Segler am Samstag, den 22., und am Sonntag, den 23. Oktober, jeweils von 10 bis 16 Uhr an der Überseebrücke im Hamburger Hafen.
Quelle & Bilder Kirsten Gunkel www.segeljournal.com
Weitere Informationen www.greenpeace.de
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| Name | Text |
| Andreas Paiha |
5 masten... ...wie im beitrag offenbar irrtümlicherweise angegeben hat das schiff nicht, sondern 5 segel, die sind auf 2 A-masten verteilt. Kommentar melden | 20.10.2011 - 09:54:32 |