
Regatta | 07.11.2011 - 12:15:55
Zwei der sechs Boote im Volvo Ocean Race 2011/12 waren gezwungen, das Rennen innerhalb der ersten 24 Stunden abzubrechen. Noch im Mittelmeer hatten alle Teams mit brutalen Bedingungen zu kämpfen.
Abu Dhabi Ocean Racing mußte unter Motor nach Alicante zurückkehren, nachdem der Mast ihrer Rennyacht im schweren Seegang und Wind gebrochen war. Ian Walker, der Skipper von Abu Dhabi Ocean Racing meint, „Ich denke, es ist zu früh, um zu urteilen, aber ich glaube, wir können das Rennen noch gewinnen. Wir haben so viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt, das Rennen ist noch nicht verloren.“
Während Ian Walker mit seiner Crew auf dem Weg zurück zum Start war, berichtete das Team SANYA von Schäden am Rumpf und 35 bis 38 Knoten Wind. Als der Rumpfschaden entstand, befand sich das Boot etwa 30 Seemeilen südöstlich von Motril an der Südküste von Spanien, die Windgeschwindigkeit nahm auf 43 Knoten zu und die Besatzung berichtete von über zehn Meter hohen Wellen.
Danach muß die SANYA das Rennen abbrechen, in den Hafen von Motril einlaufen und den Schaden reparieren lassen.
Mike Sanderson, Skipper von Team SANYA berichtet nach dem Rückschlag, „Im Moment haben wir keine Ahnung, wie große der Schaden ist, die Jungs machen einen fantastischen Job, alle sind sehr positiv eingestellt und arbeiten unglaublich hart, wir kommen wieder!“
Knut Frostad, CEO des Volvo Ocean Races, „Dies sind die härtesten Bedingungen für die Boote im Volvo Ocean Race, aber die Teams und ihre Landcrews sind für diese Art von Vorfällen vorbereitet und arbeiten rund um die Uhr, um die Boote so schnell wie möglich wieder ins Rennen zu bringen.“
Live Stream vom Volvo Ocean Race
Bilder Team SANYA, Paul Todd & Ian Roman/Volvo Ocean Race
Weitere Informationen www.volvooceanrace.com
NEU Bildergalerie VOR 2011/12 NEU
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