ts-animations

Alle auf Südkurs

Regatta | 15.11.2011 - 06:42:26

TELEFÓNICA und PUMA geben sich weiterhin ein Kopf an Kopf Rennen an der Spitze des Regattafeldes, gefolgt von CAMPER und schließlich GROUPAMA, wobei die Rechnung der Letzteren nicht aufgegangen ist.

Die Karten auf der ersten Etappe des Volvo Ocean Races von Alicante nach Kapstadt sind neu gemischt. Die, einige Zeit in Führung liegende GROUPAMA hat jetzt nordwestlich der Kapverden einen südlichen Kurs eingeschlagen. Trotz ihrer gewagten taktischen Entscheidung, dicht an der afrikanischen Küste zu segeln befindet sich das Schiff nun als Schlußlicht der Flotte im Rennen. Der momentane Stand läßt aber keineswegs Spekulationen auf das Endergebnis der ersten Etappe zu, da nun die Durchquerung der Doldrums bevorsteht. Die Doldrums werden offiziell als intertropische Konvergenzzone oder als Kalmen bezeichnet und befinden sich zwischen dem zehnten nördlichen und dem zehnten südlichen Breitengrad. Diese Gegend ist unter Seglern besonders wegen ihrer schwachen Winde, aber auch für plötzliche Sturmböen berüchtigt. Der ständige Wechsel der Wetterbedingungen machen die Doldrums zu einem der anspruchsvollsten Segelreviere der Welt, den taktisch navigierenden Racern beim Volvo Ocean Race werden sie einige schwierige Aufgaben und ruhelose Stunden bereiten.

Knut Frostad, CEO und viermaliger Teilnehmer des Volvo Ocean Races weiß, wovon er spricht, wenn er sagt, dass hier ein entscheidender Punkt des Rennens ist. „Die Doldrums können dir die Karten geben, mit denen du spielen kannst oder auch gar keine Karten. Es ist der entscheidende Punkt im Rennen, beängstigend für die Crews, weil sie hier absolut keine Kontrolle über die Situation haben. Hier kann man Wetterdaten oder Routing vergessen.“

Für die Navigatoren ist es jetzt, trotz bester Computer-Software, besonders schwierig vorherzusagen, was das Wetter in den nächsten Stunden für sie bereithält. In diesem anspruchsvollen Revier müssen sich die Besatzungen mehr darauf verlassen was sie mit eigenen Augen erkennen können und so ihre Entscheidungen treffen.

Der Chefmeteorologe des Volvo Ocean Races, Gonzalo Infante erwarte, dass die Schiffe etwa 24 Stunden brauchen, werden, um die intertropische Konvergenzzone zu durchqueren. Danach wird das Regattafeld in den Südostpassat kommen und schnell nach Fernando de Noronha, der Wendemarke vor der Küste Brasiliens segeln können.

Die aktuellen Positionen im VOR

Live Stream vom Volvo Ocean Race

Bildergalerie VOR 2011/12 Neue Bilder

Quelle www.volvooceanrace.com

Bilder Yvan Zedda, Amory Ross, Hamish Hooper, Yann Riou, Volvo Ocean Race

 


 

Seiten (1): 1

Name Text
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben!

 
Kommentar schreiben
Name: *
eMail:
Homepage:
Titel:
Text:
eMail
Visuelle Bestätigung: =>
ts-animations
RSS Feed Follow ocean7magazin on TwitterFollow ocean7 on Facebook