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ISAF Worlds, erster Finaltag

Regatta | 09.12.2011 - 05:32:41

Matthias Schmid Florian Reichstädter schalten am ersten Finaltag der ISAF Worlds vor Fremantle in den Vorwärtsgang, erhöhen das Tempo und machen bei den ISAF Worlds weiter Boden gut.

Die erste WM-Woche biegt auf die Zielgerade, das Gerangel um die begehrten Olympiafahrkarten spitzt sich zu. In den Bootsklassen Finn und 470er wurde vor Fremantle (AUS) die Finalphase eingeläutet, mit Matthias Schmid und Florian Reichstädter hat ein heimisches Duo weiterhin die Chance, die Qualifikation für die England-Spiele bereits bei der ersten Gelegenheit zu meistern. 40 Mannschaften sind für das Finale gesetzt, um ihre zweite Olympiateilnahme vorzeitig zu fixieren, müssen die beiden Wiener die Titelkämpfe unter den besten 19 Nationen beenden.

Das Duo, das in der Vorrunde bewusst konservativ und äußerst vorsichtig am Weg war, erhöhte wie angekündigt die Drehzahl. Die beiden Wiener, die sich seit zehn Jahren das Cockpit teilen, mischten dank einer beherzten Fahrt lange Zeit in der Spitzengruppe mit und verpasste die Top 8 nach einem durchwachsenen Endspurt um lediglich zehn Sekunden. Im Ziel auf Platz 12, verbesserten sich Schmid & Reichstädter auf Rang 19 der Zwischenwertung. Die australischen Weltmeister Belcher & Page schlüpfen in die Goldtrikots der Führenden, Patience & Bithell (GBR), die die Qualifikation mit vier Tagessiegen dominiert haben, kamen über Rang 28 nicht hinaus.

Matthias Schmid: „Im Finale ticken die Uhren anders, die Dichte ist unglaublich groß, die Niveauunterschiede minimal. Es war eine gute Wettfahrt bei idealen Verhältnissen, wir haben vieles richtig gemacht und sind mit dem Stand der Dinge zufrieden. Noch sind vier Finalrennen ausständig, aufgrund der knappen Punkteabstände ist alles offen. Wir müssen weiterhin die Balance zwischen Angriff und Verteidigung finden, das Nationenticket bleibt unser primäres Ziel.“

Die Junioren Vize-Weltmeister David Bargehr und Lukas Mähr, die nach verpasster Qualifikation um die Plätze 41-80 segeln, rangieren vorläufig auf Platz 61, Florian Raudaschl, der in der Finnklasse ebenfalls mit einem Einsatz in der Silver Fleet Vorlieb nehmen muss, ist derzeit auf Platz 42. Die Olympiapremiere des Wolfgangseers hängt nun vom Abschneiden bei der Weltmeisterschaft im kommenden Mai ab. Bei den Finn-Worlds 2012 vor Falmouth (GBR) werden die restlichen sechs Nationentickets vergeben.

Zwischenstände:

470er Herren (80 Mannschaften, 6 Wettfahrten, ein Streicher)

1. Mathew Belcher/Malcolm Page AUS 7

19. Matthias Schmid/Florian Reichstädter AUT 52 (10, (18), 6,14,10,12) *

61. David Bargehr/Lukas Mähr AUT 134 (38),30,25,26,33,20)

* Platz 15 im Nationenranking

 

Finn (74 Starter, 6 Wettfahrten, 1 Streicher)

1. Pieter-Jan Postma NED 7

42. Florian Raudaschl AUT 88 (12,17,22, (DNF), 29,8)

 

Quelle & Bilder Dominic Marsano

 


 

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