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ISAF Worlds, österreichische Segler bleiben dran

Regatta | 14.12.2011 - 05:48:04

Das WM-Revier vor Fremantle bleibt launisch. Nach dem Gewittertag sorgten durchziehende Regenwolken für gravierende Windschwankungen. Andreas Geritzer bestätigte seinen Tagessieg mit einem weiteren Spitzenergebnis.

Geritzer, der seiner vierten Olympiateilnahme entgegensteuert, machte im nervenaufreibenden Kampf mit den Elementen neuerlich eine tadellose Figur. Der EM-Dritte des Vorjahres punktete vor allem im ersten Lauf mit einem guten Start und viel Überblick. Dank der Plätze 3 und 14 bleibt der Neusiedler als 17. in Schlagdistanz zur Spitze. Doppelweltmeister Tom Slingsby schlüpft ins Goldtrikot des Führenden.

Andreas Geritzer: „Ich habe in der zweiten Wettfahrt gleich zu Beginn einen saudummen Fehler gemacht und alles aus mir herausgeholt um den Schaden in Grenzen zu halten. Das ist mir einigermaßen gelungen, der dritte Platz vom ersten Lauf unterstreicht meine Möglichkeiten, ich bin für´s erste zufrieden und weiß, dass hier noch einiges möglich ist.“

Nico Delle Karth und Niko Resch blieben in sämtlichen Wettfahrten etwas unter ihren Möglichkeiten. Mit mäßigen Starts machte sich das Duo das Leben von Wettfahrtbeginn an selber schwer, die gewünschte Kampflinie blieb auf der Strecke, die Plätze 10, 12 und 15 waren die Folge.

Nico Delle Karth: „Es war taktisch sehr anspruchsvoll, an sich Verhältnisse, die uns liegen. Leider haben wir zu wenig daraus gemacht. Wir sind in allen drei Läufen schlecht weggekommen und im Verkehr steckengeblieben. Daraufhin mussten wir mehr Risiko nehmen, ausgezahlt hat es sich aber nicht, eher im Gegenteil.“

Für Thomas Zajac und Thomas Czajka verlief es besser, die heimische Nummer 2, verbuchte mit Rang fünf ihr bis dato bestes Einzelergebnis und verbessert sich im Zwischenklassement auf Rang 22. Damit sind beide OeSV-49er auf Finalkurs, im Nationenranking segelt Österreich aktuell auf Platz zehn.

Thomas Zajac: „Wir sind für unsere konsequenten Entscheidungen belohnt worden und mit dem Stand der Dinge sehr zufrieden. Die Finalteilnahme bleibt unser primäres Ziel, diesbezüglich haben wir gute Karten. Jetzt gilt es kühlen Kopf zu bewahren und an die bisherigen Leistungen anzuknüpfen, dann sollten die Top25 machbar sein.“

Ein weiteres Ausrufezeichen setzten Lara Vadlau und Eva Maria Schimak, die aufgrund der kurzen Anlaufzeit in Sachen Nationenqualifikation lediglich Außenseiterchance haben. Die Tatsache, dass das neu formierte Gespann mit den weltbesten Damenmannschaften phasenweise auf Augenhöhe segelt, unterstreicht das enorme Potential. Nach vier Wettfahrten rangieren die Jugend-Olympiasiegerin und ihre 24-jährige Vorschoterin auf Platz 31, damit bleibt das Duo in Reichweite der Nationentickets, deren 14 vor Ort vergeben werden.

Ergebnisse:

Laser (149 Starter, 4 Wettfahrten)

1. Tom Slingsby AUS 9

17. Andreas Geritzer AUT 32 (1,14,3,14)*

*Platz 11 im Olympia-Nationenranking

49er (67 Mannschaften, 6 Wettfahrten, 1 Streicher)

1. Peter Kruger Andersen/Nicolai Thorsell DEN 18

20. Nico Delle Karth/Niko Resch AUT 43 (8,5,8,12,10,(15)*

22. Thomas Zajac/Thomas Czajka AUT 56 (12,(18),13,5,17,9)

*Platz 10 im Olympia-Nationenranking

470er Damen (48 Mannschaften, 4 Wettfahrten)

1.  Tara Pacheco/Berta Betanzos ESP 17

31. Lara Vadlau/Eva Maria Schimak AUT 113 (17,40,19,37)*

*Platz 18 im Olympia-Nationenranking

 

Quelle Dominic Marsano

Bilder Marsano & Kaufmann

 


 

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