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Düstere Visionen schaffen visionäre Ideen

Ocean | 16.02.2009 - 05:21:24

Eine unglaubliche, visionäre und eventuell zukunftsweisende Idee haben kanadische Wissenschaftler der Universität von Alberta entwickelt. Das gewaltige Projekt soll das Abschmelzen der arktischen Eismassen verhindern und so den fortschreitenden Klimawandel bremsen.

 

 

 
Die Ingenieure aus dem kanadischen Alberta planen, das Abschmelzen der nördlichen Eiskappe zu stoppen und damit zu verhindern, dass die gigantischen Mengen von Schmelzwasser den Salzgehalt und somit die Dichte der Wassermassen im Golfstrom herabsetzen. Durch die Verringerung der Wasserdichte in dem für das Weltklima so wichtigen Golfstrom, könnte dieser erheblich schwächer werden, oder im schlimmsten Fall gänzlich zum Erliegen kommen. Das Abreissen des warmen Golfstroms würde vor allem für Europa eine unvorstellbare Katastrophe bedeuten.

Der Plan der kanadischen Forscher sieht vor, tausende Schneekanonen auf Schwimmpontons zu installieren, Wasser aus dem Meer zu pumpen und es in Form von Eis und Schnee wieder auf der Oberfläche zu verteilen. Ihre Energie sollen die Anlagen durch windbetriebene Generatoren selbst erzeugen. Die Wissenschaftler errechneten, dass die dadurch gewonnene Eisdecke eine Dicke von sieben Metern erreichen könnte und so das bereits abgeschmolzene Eis ersetzen würde. Die Verwirklichung des Projekts würde geschätzt etwa 50 Milliarden Dollar kosten, was auf den ersten Blick eine gewaltige Summe darstellt, jedoch im Vergleich zu einer globalen Klimakatastrophe sicher eine vertretbare Investition wäre.

 

 


 

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Name Text
skippy

auf den ersten blick etwas schräge idee - find sie trotzdem genial - das notwendige geld wird wahrscheinlich niemand aufbringen wollen - und wenn dann wieder mal geld da ist wird es sicher in die bescheuerte rüstung gepumpt oder maroden banken geschenkt werden.

Kommentar melden | 16.02.2009 - 08:41:03

TomP Homepage

hm, also ich bin bei so scheinbar einfachen lösungen für komplexe probleme immer sehr skeptisch - reperaturversuche an der natur gehen meistens nach hinten los und haben unvorhersehbare folgen für das ökosystem.
_________________
Meeresschule
mehr erleben - mehr begreifen

Kommentar melden | 22.02.2009 - 20:11:23

LowTech

Stimmt leider! Meistens geht das schief, wenn sich der Mensch in die Natur einmischt oder die Folgen kommen erst viel später heraus. In diesem Fall glaube ich geht es eher um Schadensbegrenzung. Trotzdem glaube ich, dass es wichtig ist, wenn sich die Wissenschaft den Kopf zerbricht um den Planeten zu retten. Vielleicht überlebt die Erde ja doch die An(Ein)griffe der Menschheit!

Kommentar melden | 23.02.2009 - 19:04:18

liquid

Die Natur wird den Menschen sicher überleben..

Kommentar melden | 24.02.2009 - 21:18:47


 
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