Ecker Yachting

Quoten-Gerangel

Regatta | 14.05.2012 - 04:15:56

Österreichs Segler ringen im Rahmen der 470er Weltmeisterschaften vor Barcelona und der Finn Weltmeisterschaft vor Falmouth um die Teilnahme an den Olympischen Wettfahrten.

Vor Barcelona wird ab 13. Mai im 470er um die WM-Medaillen und die restlichen Startplätze für die Olympischen Spiele gesegelt. Insgesamt 145 Mannschaften aus 43 Nationen sind im Olympiarevier von 1992 an der Linie, das Damenfeld umfasst 51 Boote. Die Qualifikation ist ebenso wie die Finalserie mit sechs Wettfahrten ausgeschrieben, das Medal Race der Top10 findet am 19. Mai statt.

Während Matthias Schmid und Florian Reichstädter die Qualifikation bereits in der Tasche haben und ohne Stress in die Titelkämpfe einsteigen, müssen Lara Vadlau und Eva Maria Schimak über ihre Grenzen gehen. Das Duo, das sich erst seit 13 Monaten das Cockpit teilt, muss die WM unter den Top5 der noch nicht qualifizierten Nationen beenden, um den olympischen Traum wahr werden zu lassen. Von den 30 Nationen vor Ort, ist die Hälfte noch nicht qualifiziert, darunter Kaliber wie Dänemark, Kroatien, Griechenland, China, Russland, Polen, Kanada oder Singapur.

Am Eröffnungstag, der aufgrund von Windmangel verspätet begann und mit einer schwierigen Wettfahrt endete, kamen Vadlau und Schimak in ihrer Gruppe auf Rang 15, was in Summe Platz 29 bedeutet. Im Ranking der noch nicht qualifizierten Nationen liegt das Duo vorerst auf Rang sieben. Bei den Herren, die in drei Gruppen segeln, ließen David Bargehr und Lukas Mähr mit Rang vier aufhorchen. Die Qualifikation wird jetzt mit bis zu drei Wettfahrten fortgesetzt.

Florian Raudaschl segelt vor Falmouth um ein Olympiaticket. Im Rahmen des Finn-Gold Cup´s werden die WM-Medaillen und sechs Nationenplätze vergeben, die Serie ist mit zehn Wettfahrten ausgeschrieben, das Medal Race erfolgt am 18. Mai.

Die 95 Boote starke Flotte wurde bei mittleren Winden zweimal um den Kurs geschickt, Florian Raudaschl kam auf die Ränge 29 und elf. Damit rangiert der Wolfgangseer auf Platz 18, im Ranking der noch nicht qualifizierten Nation liegt Raudaschl gegenwärtig auf Position vier.

Florian Raudaschl: „In der ersten Wettfahrt war ich ein wenig zu vorsichtig, im zweiten Lauf bin ich dann aggressiver und besser im Rhythmus gewesen. Das Feld ist mit 95 Startern gewaltig, der Verkehr entsprechend groß, man kann sehr schnell sehr viel verlieren. Die Qualifikation wird beinhart, im Prinzip bin ich mit dem Auftakt nicht unzufrieden.“

470er Weltmeisterschaft/Damen, 51 Mannschaften, 1 Wettfahrt:

1. Ingrid Petitjean/Nadege Douroux FRA 1*

Ranking der noch nicht qualifizierten Nationen (Top 7):

5. Feng Huimin/Huang Lizhu CHN 3

7. Agnieszka Skrzypulec/Jolanta Ogar POL 4

11. Enia Ninncevic/Romana Zupan CRO 6

15. Natalia Ivanova /Diana Krutskikh RUS 8

15. Dawn Liu/Sara Tan SIN 8

27. Henritte Koch/Lene Sommer DEN 14

29. Lara Vadlau/Eva Maria Schimak AUT 15

*Bereits qualifizierte Nationen:

Argentina, Australia, Brazil, France, Germany, Great Britain, Israel, Italy, Japan, Netherlands, New Zealand, Slovenia, Spain, Sweden, USA

470er Weltmeisterschaft/Herren, 94 Mannschaften, 1 Wettfahrt:

1. Mathew Belcher/Malcom Page AUS 1

10. David Bargehr/Lukas Mähr AUT 4

19. Benjamin Bildstein/Davis Hussl AUT 7

46. Matthias Schmid/Florian Reichstädter AUT 16

Finn Weltmeisterschaft, 95 Starter, 2 Wettfahrten:

1. Edward Wright GBR 3

Ranking der noch nicht qualifizierten Nationen (Top 7):

5. Piotr Kula POL 19

14. Matthais Miller GER 36

16. Tomas Vika CZE 36

18. Florian Raudaschl AUT 40 (29,11)

26. Lei Gong CHN 52

27. Akif Muslubas TUR 55

36. Gaszton Pal HUN 68

 

Quelle & Bilder Dominic Marsano

 


 

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