SAR, mehr Einsätze in Kroatien

Revier | 01.07.2012 - 08:36:20

Der kroatische Seenotrettungsdienst Search and Rescue (SAR) meldet, dass in der ersten Hälfte dieses Jahres deutlich mehr Einsätze durchgeführt wurden, als in der ersten Hälfte des Vorjahres.

Die kroatische, in Rijeka stationierte Leitstelle für Notfälle auf See, Search and Rescue (SAR) veröffentlichte ihre Einsatzstatistik für das erste Halbjahr 2012. In der Auflistung der Einsätze zeigt sich ein deutlicher Anstieg entgegen dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt wurden 2012 bis jetzt 99 Einsätze durchgeführt, bei denen 121 in Not befindliche Personen gerettet wurden. 13 der geretteten Seefahrer waren verletzt, wurden entsprechend versorgt und in lokale Krankenhäuser eingeliefert. Weitere 13 Personen, die in kroatischen Gewässern in Seenot gerieten, konnten nur noch tot geborgen werden. Um dem Anstieg der Seenotfälle entgegenzuwirken, erwägen die Verantwortlichen unter anderem Änderungen im kroatischen Seefahrtsgesetz, eine stärkere Kontrolle der Wassersportler sowie härtere Bestrafungen bei eventuellen Vergehen. Unter anderem wird überlegt, dass Beamte in Zivil mit entsprechenden Booten ausgerüstet werden, um zu überprüfen, ob die Schiffsführer und Urlauber, die sich auf dem Wasser befinden, die Vorschriften einhalten oder sich in einem alkoholisierten Zustand befinden. Damit soll erreicht werden, dass die Unfallzahlen in der kroatischen Adria wieder reduziert werden.

Der kroatische Seenotrettungsdienst Search and Rescue (SAR) hat seinen Sitz in Rijeka und rund um die Uhr einsatzbereit. Erreichbar ist er über Funk auf den Kanälen 10 und 16 sowie telefonisch unter 9155 oder 112.

Quelle Soline

 


 

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