
Regatta | 06.11.2008 - 10:30:07

Der Startschuss zum VOLVO OCEAN RACE 2008-2009 ist gefallen und TEAM RUSSIA muss nach einem schwierigen Inport Race Tag aufs Trockendock TEAM RUSSIA enttäuscht nach dem ersten Inport Race Tag vor Alicant. Nach zwei ereignisreichen Leichtwindrennen findet sich KOSATKA am 8. Platz wieder.

Alles hat auf das erste Aufeinandertreffen der 8 Teams am 4. Oktober beim Inport Race hin gefiebert. TEAM RUSSIA schien gut gerüstet, obwohl Bugmann Mike Joubert sich beim Pratice Race verletze und somit Pedro Mas aus Spanien die Lücke füllen musste. Die vorhergesagten leichten Winde waren kein gutes Omen für das russische Team, da bei diesen Bedingungen mit Geschwindigkeitsnachteilen gegenüber den anders konzipierten Yachten der übrigen Teams gerechnet wurde. Finnweltmeister Stig Westergaard am Steuer, Silbermedailliengewinner Rodion Luka als Stratege und der Rest der Internationale Crew gingen motivierte in das erste Aufeinandertreffen mit der Konkurrenz.

Tausende Zuseher und eine Vielzahl an Begleitbooten verabschiedeten die acht Teams Samstagmittag bei perfektem Wetter beim Auslaufen zu den beiden geplanten Wettfahrten. Das Team von Andreas Hanakamp erwischte einen guten Start und lag nach wenigen Minuten im Rennen unter den ersten drei. Als der Wind wieder leichter wurde und Telefonica vor Kosatka wendete, musste Kosatke zwei zusätzliche Wenden einlegen und fiel zurück. Jede zusätzliche Wende kostet bei diesen für Hochsee optimierten Booten 15 Bootslängen.

Beim zweiten Rennen des Tages wurde TEAM RUSSIA in eine Startkollision mit dem niederländischen Team Delta Loyld verwickelt und musste neben einem erheblichen Schaden am Rumpf eine Strafe hinnehmen. Nach der Strafe (eine Wende und eine Halse) startete das Team eine Aufholjagd, die leider unbelohnt blieb. In einem Fotofinish mit Team Delta Loyld blieb TEAM RUSSIA leider nur das Nachsehen. Tagessieger wurde das Spanische Telefonica Blue Team vor dem Schwesternschiff Telefonica Black und Puma Ocean Racing auf Platz 3. Andreas Hanakamp kommentierte den Segeltag: „Wenn man als Profisportler nach einem unglücklichen Segeltag nicht enttäuscht ist, dann läuft etwas schief. Trotzdem lassen wir den Kopf nicht hängen. Berücksichtigt man die Umstände diesem Tag, dann wissen wir, dass wir das Potential haben ganz vorne mitzufahren.“

Der Schaden an Kosatka, dem Orca, wird die Shore Crew einige Tage beanspruchen, hat aber keine weiteren Auswirkungen auf den Etappen Start am 11. Oktober. Bis dahin wird auch Bugmann Mike Joubert wieder fit sein und TEAM RUSSIA wird in den verbleibenden fünf Tagen allen Fokus auf die lange Etappe nach Kapstadt legen.
In einer Pressekonferenz wurde bereits heute durch Leif Johansson die Austragung des nächsten VOLVO OCEAN RACE 2011-2012 bekannt gegeben.
Ergebnis Inport Race Alicante 4. Oktober:
1. Telefónica Blue (Bouwe Bekking/Iker Martinez) 4 points
2. Telefónica Black (Fernando Echávarri) 3.5 points
3. Puma Il Mostro (Ken Read) 3 points
4. Ericsson 4 (Torben Grael) 2.5 points
5. Green Dragon (Ian Walker) 2 points
6. Delta Lloyd (Ger O’Rourke) 1 point
7. Ericsson 3 (Anders Lewander) 0.5 points
8. Team Russia (Andreas Hanakamp) 0.5 points
Quelle Udo Moser
Weitere Informationen www.volvooceanrace.orgwww.teamrussia.org
Gernot Weiler für OCEAN7 Online
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