
Florian Raudaschl segelt im finalen Durchgang des Holland-Weltcups auf Rang drei, verabschiedet sich mit einer großartigen letzten Wettfahrt aus Medemblik und beweist mit einer seglerisch tadellosen Leistung, dass er in der Weltspitze Fuß gefasst hat.

Irgendwie ist Florian Raudaschl in dieser Saison nicht vom Glück verfolgt. In Palma bereits erkrankt, musste der Wolfgangseer den Frankreich-Weltcup aufgrund hohen Fiebers vorzeitig abbrechen, in Medemblik vom Großbaum buchstäblich k.o. geschlagen, deutete der Finnsegler trotz Gehirnerschütterung aber neuerlich sein großes Potential an. In der achten und letzten Entscheidung segelte Raudaschl taktisch fehlerfrei, überzeugte mit sehr gutem Bootsspeed und kreuzte als dritter die Ziellinie. Gesamt auf Rang 16, sprach Raudaschl „vom einem versöhnlichen Ende und einer seglerisch guten Serie. Ohne das Missgeschick in Durchgang eins, wäre ich auf Kurs Medal Race gewesen, das stimmt mich sehr zuversichtlich. Wenn endlich einmal alles aufgeht, bin ich ganz vorne dabei.“
Die 470er Konkurrenz endete bereits gestern, Matthias Schmid und Florian Reichstädter platzierten sich beim Holland Weltcup an ausgezeichneter zehnter Stelle.
470er Herren/68 Teams – Endstand nach 11 Wettfahrten + MR, 1 Streicher
1. Pierre Leboucher/Vincent Garos FRA 58
10. Matthais Schmid/Florian Reichstädter AUT 103
Finn/65 Teilnehmer – Endstand nach 8 Wettfahrten, 1 Streicher
1. Edward Wright GBR 25
16. Florian Raudaschl AUT 103
Text und Bilder Dominic Marsano
