
470er Europameisterschaft Gmunden: Grenzwertig
Regatta | 10.06.2009 - 10:32:42

Am zweiten Tag der 470er Europameisterschaft vor Gmunden kamen lediglich die Herren in den Genuss einer weiteren Wettfahrt – die sportliche Herausforderung hielt sich allerdings in Grenzen.

Der zweite Qualifikationstag der Traunseer Titelkämpfe begann mit leichtem Westwind, der von Böen aus nördlicher Richtung durchsetzt war und endete in einer Flaute, die die Wettfahrtleitung bewog, die Flotte nach fünf Stunden wieder in den Hafen zu schicken.
Österreichs größte Hoffnungen auf einen Spitzenplatz, Matthias Schmid und Florian Reichstädter, hielten den Schaden mit Rang 16 einigermaßen in Grenzen, die Verhältnisse beschrieb das Duo „als definitiv irregulär. Solche Wettfahrten können passieren, damit mutiert die EM allerdings zu Lotterie, wo wir leider immer schlechtere Karten haben.“ Dass etliche Favoriten straucheln und viele die Meinung der Österreicher teilen, „nützt uns wenig. Wir werden unter unserem Wert geschlagen und müssen gute Miene zum bösen Spiel machen.“ Vorwürfe in Richtung Veranstalter werden keine laut, „man wusste was uns hier erwartet, schade, dass die schlimmsten Befürchtungen zumindest diesmal wahr wurden.“

Text und Bilder Dominic Marsano
| Empfehlen | 587 Klicks | Gernot Weiler |
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