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Neue Theorie über das Erdmagnetfeld

Ocean | 23.06.2009 - 12:35:24

Gregory Ryskin, ein Wissenschaftler der Universität in Illinois überrascht mit einer völlig neuen Theorie über die Schwankungen im natürlichen Magnetfeld der Erde. Laut seinen Untersuchungen werden die Veränderungen nicht durch Vorgänge im Erdinneren, sondern durch die Meeresströmungen hervorgerufen.

Schwankungen im natürlichen Magnetfeld unseres Planeten sind seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Die Veränderungen, die sich in der Abweichung zwischen dem geografischen und den magnetischen Polen den Seefahrern besonders in hohen Breiten zeigen, wurden seit ihrer Entdeckung im Jahre 1635 durch den englischen Astronomen Henry Gellibrand, erforscht und im Laufe der Zeit der Wechselwirkung zwischen flüssigen und festen, eisenhältigen Bestandteilen und Schichten im Erdinneren zugeschrieben. Die revolutionäre Theorie von Gregory Ryskin sucht die Ursache jedoch wesentlich weniger Tief und macht die globalen Meeresströmungen für das Phänomen verantwortlich. Laut seiner Theorie wird das periodische schwanken der Magnetpole durch das Meerwasser hervorgerufen, das durch seinen Salzgehalt elektrisch leitend ist, und durch seine Strömungsbewegung im Erdmagnetfeld elektrische Ströme erzeugt. Ähnlich wie bei einem riesigen Dynamo werden so gewaltige Energiemassen freigesetzt, die sich laut der Meinung des US-Forschers direkt auf das Magnetfeld auswirken. Zur Untermauerung seiner gewagten Theorie zieht er vergleichende Berechnungen sowohl der Magnetfeld als auch der Strömungsdynamik heran, und stellt fest, dass die Daten größtenteils übereinstimmen. Wenn sich die Theorie als richtig herausstellt werden die meisten Bisherigen Annahmen der Geophysik neu überdacht werden.

 

 


 

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