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Doppelt so viele Piratenangriffe

Service | 27.07.2009 - 01:01:37

Die Anzahl der Angriffe von Piraten auf Frachter und Tanker hat seit Anfang dieses Jahres extrem zugenommen. Über 240 Schiffe wurden überfallen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war es gerade die Hälfte.

 
Die weltweite, moderne Piraterie erlebte im ersten Halbjahr 2009, trotz massiver internationaler Anstrengungen einen regelrechten Boom. Die Internationale Seefahrtsbehörde veröffentlichte ihren Bericht mit erschreckenden Zahlen. Die meisten der Überfälle finden im Golf von Aden und vor der Küste Somalias statt. Von den hunderten Besatzungsmittgliedern, die in die Gewalt der Seeräuber gerieten, wurden zahlreiche verletzt, sechs Seeleute wurden sogar getötet, weitere acht werden vermisst. Beängstigend ist auch die wachsende Gewaltbereitschaft der Piraten, die in Zukunft auch eine steigende Opferzahl befürchten lässt.
 
 
Ein kurzer, vorübergehender Rückgang der räuberischen Aktivitäten wird einerseits der verstärkten Marinepräsenz sowie der heftigen Regenzeit in der Region zugeschrieben. Diese Umstände bewirkten aber auch eine Wanderbewegung der Piraten nach Norden, wo an der Ostküste des Oman mehrere Angriffe verzeichnet wurden. Auch an der Afrikanischen Westküste, in den Gewässern vor Nigeria wurden von der Internationalen Seefahrtsbehörde einige Vorfälle registriert, die sich hauptsächlich auf die Erdölindustrie in der Region konzentrierten. Die seit Jahren als risikoreich geltenden Schifffahrtswege in den Gewässern Südostasiens, verzeichneten ebenso einen mehr als 100 Prozentigen Anstieg der nautischen Kriminalität, eine weitere Eskalation in dem Gebiet wird befürchtet.
 
 

www.icc-ccs.org

 

 


 

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Kapitän Metaxa

Piraterie im Aufwind!

In früheren Zeiten der Seefahrt wurden Piraten, so man sie erwischt hat, sofort an der nächsten Rah aufgehängt! Heute bekommen sie Millionen an Lösegeld und da ist es kein Wunder, dass die Piraterie einen neuen Höhepunkt erreicht.Wie hilflos die Internationale Schiff-Transport-Lobby und die Streitkräfte sind zeigt sich alleine da schon, dass der Name und der Aufenthaltsort des "Piraten-Chefs sehrwohl bekannt sind, aber Keiner unternimmt irgendetwas um diesem Übel Herr zu werden.Piraten sind Schwerverbrecher und keine Robin Hoods!

Kommentar melden | 27.07.2009 - 16:44:58


 
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