
Laser WM: Erfolgreiche Schadensbegrenzung
Regatta | 24.08.2009 - 04:52:13

Während Hurrikan Bill das Programm durcheinander wirbelt, kommt Andreas Geritzer im Titelrennen ein wenig vom bisherigen Erfolgskurs ab, behält die Spitze der Laser-Weltmeisterschaft aber dank der minimalen Punkteabstände weiterhin im Auge.
„Zu defensiv am Start, die falsche Seitenwahl – ich habe mir das Leben verdammt schwer gemacht“, fand Andreas Geritzer nach dem dritten WM-Tag in der St. Margaret´s Bay selbstkritische Worte. In Anbetracht der missglückten Taktik konnte der 31-jährige Neusiedler den Schaden mit den Plätzen 13 und 23 noch einigermaßen in Grenzen halten, denn es hätte weit schlimmer kommen können. „Er hat in beiden Durchgängen den Start vermasselt und zunächst keinen Rhythmus gefunden. Sein enormer Kampfgeist hat ihn aber wieder den Anschluss finden lassen, er ist mit einem blauen Auge davongekommen“, resümiert OESV-Trainer Jürgen Brandstötter. Aufgrund der knappen Punkteabstände sei die Stimmung nach wie vor sehr positiv. „Andi liegt derzeit an 13. Stelle und hat lediglich sechs Punkte Rückstand auf Rang vier. In Anbetracht der noch ausstehenden Wettfahrten ist das gar nichts.“
Ob das Restprogramm der Qualifikation - drei Wettfahrten sind noch ausständig – gesegelt, oder mit der Finalserie begonnen wird, steht noch in den Sternen. Fakt ist, dass Hurrikan Bill für einen segelfreien Tag sorgt. Der Hurrikan, der direkt auf Nova Scotia zusteuert, hat zwar ein wenig an Kraft verloren, bei den derzeit gemessenen mittleren Windgeschwindigkeiten von 166km/h ist an ein Auslaufen aber nicht zu denken. Die Segler wurden angewiesen ihre Boote in den Containern zu verstauen.
| Empfehlen | 615 Klicks | Gernot Weiler |
Twittern
Seiten (1): 1
| Name | Text |
| Es wurden noch keine Kommentare abgegeben! | |