
Regatta | 28.08.2009 - 05:09:28

Andreas Geritzer bestätigt seine Weltklasse und beendet die Weltmeisterschaft auf Rang neun, ihm gelingt damit ein weiterer Beweis seiner Qualitäten. Nach dem Schlagabtausch vor der kanadischen Ostküste gibt Geritzer sich kommende Woche auf dem Attersee die Ehre und nimmt nach der Weymouth-Regatta den nächsten Schritt in Angriff.
Es war keine einfache Woche. Zunächst der der Blindflug im Nebel, dann Hurrikan Bills Besuch, der weit glimpflicher ablief als ursprünglich angenommen, ein Flautentag und schließlich Unmengen an Seegras, welches vom Hurrikan in die St. Margaret´s Bay gespült wurde und den Finalteilnehmern auf den letzten Runden an Schwert und Ruder klebte. 162 Aktive aus 53 Nationen gaben der Weltmeisterschaft einen mehr als würdigen Rahmen, Österreichs Beitrag, Andreas Geritzer, gelang mit Platz neun wieder einmal Werbung in eigener Sache.
Nach der Staatsmeisterschaft auf dem Attersee (03.-06. September) und dem Weltcup im Olympiarevier vor Weymouth (14.-19. September) leitet der zweifache Familienvater die nächste Attacke ein. „Ich bin mit meiner bisherigen Entwicklung und dem Verlauf der Dinge sehr zufrieden. Den Top ten der Welt anzugehören ist in einer olympischen Disziplin keine Selbstverständlichkeit, auf Dauer ist mir das aber natürlich zu wenig.“ Kommende Saison will Geritzer Stammgast in den Top fünf werden, die nächste Stufe wäre der Angriff auf das Podest. „Unser Aufbau ist auf die Olympischen Spiele ausgerichtet“, sagt Brandstötter, der seinem Schützling einen beinharten Trainings-Winter prophezeit. „Wir wissen jetzt, dass unser Programm funktioniert, im Herbst schalten wir einen Gang höher.“
| Empfehlen | 701 Klicks | Gernot Weiler |
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