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Finn EM: Raudaschl unbelohnt

Regatta | 29.08.2009 - 08:52:58

Florian Raudaschl verpasst, was Matthias Schmid und Florian Reichstädter bei der 470er Weltmeisterschaft gemeistert haben – das EM Finale der besten zehn Finnsegler findet ohne österreichische Beteiligung statt. Raudaschl, der sich bereits im Medal Race wähnte, macht seiner Enttäuschung Luft.

 
Florian Raudaschl trumpfte zunächst groß auf, wird aber auf der Zielgeraden noch abgefangen und lässt seiner Enttäuschung freien Lauf. Der Tag vor dem finalen Medal Race hätte für Florian Raudaschl nicht besser beginnen können. Mit einem famosen zweiten Platz segelte der 31-Jährige locker lässig in die Top ten, die anschließende Flaute schien den Medal Race Einzug des Wolfgangseers perfekt zu machen. Als alle bereits mit dem Landgang rechneten, schickte die Wettfahrtleitung die EM-Teilnehmer doch noch auf eine finale Runde. Bei wenig bis kaum Wind begrub ein 21 Rang den Traum vom Medal Race, punktegleich mit dem elften verpasst der Österreicher die Top ten um elf Zähler. „Diese Wettfahrt wäre nicht notwendig gewesen, der sterbende Wind hat das Feld gehörig durcheinander gewirbelt. Ich kann mir im letzten Durchgang keinen Vorwurf machen, was meine Enttäuschung noch größer macht. Wind war im Prinzip keiner und ist ein Hauch durchgekommen, hat es ständig gedreht. Die Starts mussten aufgrund der Gegebenheiten zehnmal abgebrochen werden, dass sagt wohl alles“, lässt der Finn-Crack seinem Frust freien Lauf. Jetzt steht für den Österreicher noch das Rennen um die Plätze 11-75 auf dem Programm.
 
 
Finn Europameisterschaft, Zwischenstand nach 10 Wettfahrten:
 
  1. Ivan Gaspic CRO 28
12. Florian Raudaschl AUT 113 (12, 16, (34), 9, 15, 9, 8, 21, 2, 21)
 
Text und Bilder Dominic Marsano

 


 

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