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Revolution in der Bionik

Ocean | 01.09.2009 - 11:18:12

Forscher des Massachusetts Institute of Technology haben einen künstlichen Fisch entworfen, der die Erforschung der Ozeane revolutionieren könnte. Die kleinen Roboterfische sind überraschend einfach konstruiert und können in Schwärmen Messdaten in den Weltmeeren sammeln oder kostengünstig Pipelines inspizieren.

 
Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist bekannt für seine zukunftsweisenden Entwicklungen. Ein Team von Wissenschaftlern tüftelte nun eine hochinteressante Möglichkeit aus mit der die Erforschung unter Wasser eine völlig neue Dimension bekommen kann. Das neue Forschungswerkzeug ist ein künstlicher Fisch mit nur 30 Zentimeter Länge, der durch seinen einzigartigen und einfachen Aufbau nicht nur extrem robust und störungsresistent ist sondern auch noch relativ billig in großen Mengen hergestellt werden kann. Ein wesentlicher Vorteil meint Kamal Youcef Toumi, Ingenieur beim MIT, der zusammen mit Pablo Valdivia Y Alvarado das technische Meisterwerk entwickelte. Selbst wenn von einem ausgesetzten Schwarm nur wenige Einheiten zur Auswertung der Daten zurückkehren hält sich der finanzielle Aufwand in Grenzen. Die sprichwörtliche Einfachheit der Konstruktion zeigt sich darin, dass der Roboterfisch aus nur zehn einzelnen Komponenten besteht und das völlig wasserdichte Gehäuse aus Polymer aus nur einem einzigen Teil besteht. Der Antrieb erfolgt durch einen einzigen Elektromotor im Inneren des Fisches und erzeugt Impulse, die sehr exakt die Schwimmbewegungen von lebenden Fischen nachahmen. Zurzeit wird der bionische Fisch bei seinen Tests noch über ein Kabel mit Energie versorgt, in Zukunft soll er aber eine integrierte Stromversorgung bekommen. Als Aufgaben für diese nützlichen Roboter sehen die Entwickler sowohl Messungen im Meer oder in Seen, aber auch die Inspektion von Unterwasseranlagen wie Pipelines oder Kabeln.
 
 
 
 
Homepage des MIT

 

 


 

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Udo eMail

Technische Detailinfos

Hallo,

also ich bin ja Modellbauer und quasie immer auf der suche nach aussergewöhnlichen Sachen, wobei mich die Natur am meisten inspiriert. Im Moment bin ich auf der Suche nach technischen Umsetzungen für den Flossenantrieb. Brustflossen sehe ich als geringstes Problemm. Aber die Schwanzflosse sorgt für den Vortrieb und das Manövrieren beides unter einen Hut bringen wird noch interessant!! Die vorgestellten Fische finde ich niedlich, aber bisschen handlicher wäre mir lieber, sprich größer etwa 5 Jähriger Spiegelkarpfen in 1:1.

Kommentar melden | 30.12.2011 - 09:05:36


 
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