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England-Weltcup: Geritzer im Olympiarevier auf Touren

Regatta | 18.09.2009 - 00:58:00

Weymouth bleibt herausfordernd und Andreas Geritzer seiner starken Linie nach wie vor treu. Andreas Geritzer fühlt sich im Olympiarevier von 2012 sichtlich wohl – zwischenzeitlich vierter, hat der Neusiedler bei der Skandia go for Gold Regatta lediglich zwei Zähler Rückstand auf Platz zwei.

 
Es war wieder ordentlich Wind vor Weymouth, der aber stark abflaute. Unangenehmer Nebeneffekt des nachlassenden Drucks: extreme Löcher sowie starke Dreher und ein in Summe sehr schwierig zu segelnder erster Finaltag. Tom Slingsby (AUS) bleibt auf der Laserbahn eine Macht. Einer der den Weltmeister in der ersten Wettfahrt am meisten unter Druck setzen konnte, war Andreas Geritzer. Der Neusiedler präsentierte sich abermals aggressiv und kam nach einer kraftvollen Vorstellung als dritter über die Linie. Auch der zweite Durchgang begann nach Wunsch, endete aber erstmals nicht in den Top ten. „Ich habe auf der zweiten Kreuz unglaublich viel verloren, die Druckunterschiede waren gewaltig, ich hatte kein passendes Rezept“, so der 31-Jährige, der von seiner konstanten Serie und Patzern der direkten Konkurrenz profitiert und sich auf Rang vier vorarbeitete. Von Olympiasieger und Weltmeister Paul Goodison kam mit einem Wettfahrtsieg endlich ein Lebenszeichen. Die Nummer eins der Laserwelt muss sich vor seiner Haustüre bisher mit Rang elf begnügen.
 
 
Mit den Plätzen 17 und 10 konnten sich Sylvia Vogl und Veronika Haid bei ihrem internationalen Debüt auch wieder ganz ordentlich in Szene setzen. „Bedenkt man, dass die komplette Weltspitze hier ist und das Revier alles andere als leicht ist, können wir durchaus zufrieden sein“, so die Olympia-Achte der China Spiele.
 
 
Matthias Schmid und Florian Reichstädter kamen mit den Plätzen 23 und 22 nicht wirklich auf Touren und gaben an, mit den Bedingungen nicht klar gekommen zu sein. „Wir haben es einfach nicht durchschaut und obendrein so ziemlich alles falsch gemacht. Es hat extrem gewürfelt, ist es morgen auch so, haben wir noch eine kleine Chance“, gibt das Duo nicht auf. Die OESV-Junioren David Bargehr und Lukas Mähr, die um die Plätze 29 bis 55 segeln, muckten hingegen mit Rang zwei erfolgreich auf und arbeiteten sich in der Silber-Flotte auf Platz elf vor.
 
Zwischenergebnis nach dem 4.Tag:
 
Laser Gold-Flotte (103 Teilnehmer, 6 Wettfahrten, 1 Streicher)
1. Tom Slingsby                AUS 5
2. Nick Thompson GBR 20
3. Johan Wigforss SWE 21
4. Andreas Geritzer  AUT 22 (5/3(6)5/3/(17)
 
Silber Flotte:
16. Matthais Sailer AUT 129 (30/22/31/(34)/23/19)
 
470er Damen (32 Teams, 6 Wettfahrten, 1 Streicher)
1. Jo Aleh/Olivia Powrie NZL 19
16. Sylvia Vogl/Veronika Haid AUT 74 (22/15/23/10/17/10)
 
470er Herren (55 Mannschaften, 6 Wettfahrten, 1 Streicher
1. Nic Asher/Elliot Willis GBR 11
24. Matthias Schmid/Florian Reichstädter AUT 66 (2/19/13/10/(23)/22)
 
Silber-Flotte
11. David Bargehr/Lukas Mähr AUT 71 (21)717/17/21/14/2)
 
Finn (36 Teilnehmer, 6 Wettfahrten, 1 Streicher)
1. Ivan Gaspic CRO 16
23. Florian Raudaschl AUT 111 (22/23/24/17/25/(31)
 
 
Text und Bilder Dominic Marsano


 

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