Die Schule der Weltumsegler

Service | 28.09.2009 - 10:16:09

Acht Fahrtensegler, die ihre große Reise um die Welt in der eigenen Yacht schon hinter sich haben, geben auf der hanseboot 2009 in Hamburg in Bobby Schenks 6. Blauwasserseminar ihre Erfahrungen weiter. Es gibt nur noch ganz wenige Restplätze. Deshalb: Unbedingt sofort anmelden.

 

 

 
 
Segeln um die Welt 2009. Was ist das?
Eine immer verrücktere Rekordjagd, die nur noch den Superlativ im Sinn hat und nicht mehr das Reisen, das Abenteuer, die Natur? Immer jünger, als 15jähriger Bursche oder als 13jähriges Mädchen allein um den Globus? Oder als publicitysüchtiger Wichtigtuer mit heftigen Seitenhieben auf alle namhaften Segler mit der Ankündigung einer gleich doppelten Non-Stopp-Fahrt rund um die Erde – und das alles natürlich ganz im Dienste der Wissenschaft mit täglichen Wasserproben und zum Schutz der Wale?
 
 
Selbstdarsteller und Rekordsüchtige.
Oder diejenigen, die in der vermeintlichen Sicherheit eines durchorganisierten Konvoys wie bei einem All-Inklusive-Urlaub sozusagen um die Welt „gesegelt werden“?
Wo ist der Geist der Abenteurer geblieben, die von der Neugier getrieben, still und leise und ohne große Vorankündigung die Leinen los gemacht haben? Wie 1970 Karla und Bobby Schenk. Oder 1967 Wilfried Erdmann. Oder die Österreicher Claus Gintner und Wolfgang Hausner. Gar nicht zu reden von den Hiscocks, Moitessier oder Slocum. Bei ihnen allen war die Reise das Ziel. Nicht der Marketing-Wirbel und die Sponsoren-Suche schon bevor sie überhaupt noch losgesegelt sind.
 
Doch es gibt sie auch 2009 immer noch – die Fahrtensegler, die von einer Weltumsegelung oder einer ausgedehnten Langfahrt über die Ozeane abseits der in Konvoys organisierten Trampelpfade träumen. Auf der Suche nach einsamen Atollen und Lagunen, Begegnungen mit fremden Menschen und Kulturen und der einsamen Auseinandersetzung mit den Elementen weit weg von jeder Hilfe von außen bei einer Ozeanüberquerung.
 
Wo kann ich „Weltumsegeln“ oder Blauwassersegeln überhaupt lernen? Was muss ich wissen? Was muss ich können? Seemannschaft heißt ja schließlich auch, Fehler, die andere schon gemacht haben, nicht selbst auch noch einmal zu machen.
 
Eine solche „Weltumsegler-Schule“ gibt es: Bereits zum sechsten Mal halten Bobby und Karla Schenk ihr „Blauwasserseminar“ auf der hanseboot 2009 ab. Diesmal mit dabei: Acht gestandene Weltumsegler, die ihre praktische Erfahrung an die Teilnehmer weiter geben. Da sind alle Themen abgedeckt, die für ein solches Unternehmen wichtig sind. Ein kompakteres Angebot werden sie nirgends finden.
Das Seminar findet am Samstag, den 24. Oktober von 10:15 – 16:00 Uhr und Sonntag, den 25. Oktober von 10:10 – 16:00 Uhr, statt.
 
   
 
Dr.med. K. Heller            Manfred Jabbusch                                       Dr. Meeno Schrader
 
Auf dem Programm unter anderem:
Bobby Schenk: „Die geeignete Yacht fürs Blauwassersegeln“, „Leben auf dem Wasser“, „Sicherheit an Bord“, „Kommunikation und Navigation auf Langfahrt“.
Karla Schenk: „Die Bordfrau, die wahre Admiralität.“
Dr.med. Kerstin Heller: „Gesundheit an Bord – Notfälle und Vorsorge“.
Dr.Meeno Schrader, Wetter-Guru, damit Router von Ellen McArthru
Sven Helm und Annett Heydemüller: „Weltumsegelung mit 300 Euro im Monat“.
Und als besonderer Leckerbissen gibt es das Referat von Manfred Jabbusch, der mit einer alten 10-Meter-Kunststoff-Yacht (echt) nonstop von Trinidad durch die brüllenden Vierziger nach Australien allein gesegelt ist, und sich damit die höchste deutsche Segelauszeichnung, den Tans-Ocean-Preis verdient hat.
 
Anmeldung, alle weiteren Informationen: www.bobbyschenk.de
 
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