
Die französische Bénéteau Group meldet für das am 31. August zu Ende gegangene Geschäftsjahr Verkaufszahlen, die leicht über den Prognosen liegen. Im kommenden Jahr will die Werft 29 neue Modelle auf den Markt bringen.
Bénéteau hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 658,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit hat sich der Verkauf leicht besser entwickelt, als vorhergesehen. Im Vergleich zu 2008 allerdings sind die Verkäufe 2009 um 42 Prozent geringer ausgefallen. Ein Bénéteau-Sprecher sagte: „Unsere Prognosen waren ein Minus von 45 Prozent. Tatsächlich lief es ein wenig besser. Bei den Segelyachten gab es ein Minus von 44 Prozent, bei den Motorbooten ein solches von 38,2 Prozent. Damit war die wirtschaftliche Talfahrt doch etwas abgeschwächt“.
Bénéteau führt die Stabilität der Gruppe auf die breite Modellpallette, seine Erweiterung in das Segment von 9-15 Meter bei den Powerbooten und die Kundenbindung und das Vertrauen in die Marke zurück.
Konsolidiert hat die Gruppe 2009 Verkaufserlöse von 658,9 Millionen Euro erzielt. Im Jahr davor waren es 1,094 Milliarden. Bénéteau ist weltweit größter Hersteller von Segelyachten und umfasst Segel- und Motorboote der Marken Bénéteau, Jeanneau, Lagoon, Prestige, CNB und Monte Carlo Yachts.
In Österreich wird Bénéteau von Leers Yachting vertrieben.
