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Regatta | 05.11.2009 - 02:02:19

Eine überaus erfolgreiche Saison im Rückspiegel, stellen Österreichs Spitzensegler bereits wieder die Weichen für neue Taten. Während Andreas Geritzer, Matthias Schmid und Florian Reichstädter vor Split und Barcelona wieder in ihrem Element sind, wartet auf Sylvia Vogl in Busan viel Kopfarbeit. Österreichs Topsegler sind gefragter denn je, arbeiten unermüdlich an ihrer Form und werden an allen Fronten aktiv.

 
Neben England verfügt Kroatien derzeit über die besten Lasersegler der Welt. Für Andreas Geritzer ein guter Grund der Einladung nach Split Folge zu leisten. „Wir spielen mit offenen Karten und werden einander nichts schenken“, so der Olympia-Zweite von Athen, der sich bis kommenden Sonntag mit der kroatischen Nationalmannschaft vor Ort vergleicht und nach einer Woche Heimaturlaub wieder an die Adria zurückkehrt.
 
 
Auch Matthias Schmid und Florian Reichstädter sind in dieser Woche wieder in ihrem Element, die WM-Sechsten setzen vor Barcelona ihr Trainingsprogramm fort. Abermals fungieren die Schweiz-Argentinier Matias Bühler und Felix Steiger als Sparringpartner, die Sieger des heurigen Frankreich-Weltcups zählen vor allem bei wenig Wind zu den Besten der Welt. „Sie decken unsere Defizite schonungslos auf, die Zusammenarbeit ist perfekt und macht definitiv Sinn“, weiß Schmid, der gemeinsam mit seinem Partner den spanischen Gewässern treu bleibt. Auf Barcelona folgt Ende November die nächste Einheit vor Las Palmas, ebenfalls ein Revier, welches den heimischen 470er Cracks nicht unbedingt schmeckt. „Bei Leichtwind und hohem Seegang haben wir den größten Nachholbedarf, diese Kriterien waren für unseren Trainingsplan ausschlaggebend.“
 
 
Sylvia Vogl, die die Wassereinheiten aufgrund ihrer umfangreichen Therapie – „ich habe meine Probleme in der Halswirbelsäule zu lange negiert, jetzt sind eben Fleiß und Geduld von Nöten“ – derzeit hinten anstellt, nimmt ab Samstag in Busan an einem Meeting des Weltsegelverbandes teil. Die 470er Steuerfrau, die von der ISAF in eine Arbeitsgruppe zur strategischen Weiterentwicklung des Segelsportes, mit besonderem Hauptaugenmerk auf die Integration der Jugend berufen wurde, sieht den Workshop als richtungweisend. „Ich freue mich sehr als aktive Seglerin und vor allem als Österreicherin in diesen Prozess mit einbezogen zu werden“, so die Olympia-Achte von 2008, die in Südkorea auch einen Vortrag zum Thema Frauen im Offshore Segeln halten wird.
 
 
Text und Bilder Dominic Marsano

 


 

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