
Für heimische Segelbegeisterte, die sich den 33. America's Cup live ansehen wollen, scheint das Spektakel zumindest in geografischere Nähe zu rücken. Nach den Vereinten Arabischen Emiraten und einem geeigneten Ort an der Ostküste Australiens steht nun Valencia im Osten Spaniens für das Rennen an erster Stelle.
In einem Brief, den der America's-Cup-Titelverteidiger nach Diskussionen mit dem Golden Gate Yacht Club an Richterin Kornreich vom New Yorker Gerichtshof schrieb, hat die Société Nautique de Genève bestätigt, dass sie ein Rennen mit dem Golden Gate Yacht Club im Februar 2010 in Valencia austragen wird. Dieser Austragungsort wurde von dem Herausforderer wiederholt gefordert und wurde vom Gericht schon früher angeordnet.
Als die erste Wahl des Titelverteidigers in den Vereinigten Arabischen Emiraten, vom New Yorker Gericht für ungültig erklärt wurde, schlugen die Schweizer zwei alternative Austragungsorte an der Nordostküste Australiens vor. Nun soll der Cup zwischen den Rivalen in Valencia in Spanien ausgetragen werden.
Das Angebot an den Golden Gate Yacht Club für einen Australischen Austragungsort soll bis 13. November unter der Voraussetzung bestehen bleiben, dass der Herausforderer von allen weiteren juristischen Schritten Abstand nimmt.
Alinghi-Skipper Brad Butterworth, drückte seine Enttäuschung über das Ergebnis der Diskussionen aus. „Wir haben an den Gesprächen mit gutem Willen teilgenommen, bereit Zugeständnisse zu machen, um sicherzustellen, dass der Cup aufs Wasser zurückgebracht werden kann für ein Duell im Februar zwischen zwei Top-Mehrrümpfern. Ich denke, ich spreche für die gesamte Segelgemeinschaft, wenn ich sage, dass wir den Cup so schnell wie möglich auf dem Wasser austragen wollen.“
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